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Radsport - Doping  

Jaksche greift Holczer an

20.10.2008, 15:35 Uhr | dpa

Ex-Radprofi Jörg Jaksche (Foto: imago)Ex-Radprofi Jörg Jaksche (Foto: imago) Im Fall des gedopten österreichischen Radprofis Bernhard Kohl hat Ex-Fahrer Jörg Jaksche den Chef des bisherigen Gerolsteiner-Teams, Hans-Michael Holczer, attackiert. "Herr Holczer war eine jener Personen, die gegen uns Kronzeugen geschossen haben. Jetzt sind ihm die Kronzeugen recht, weil sie sein Image theoretisch aufpolieren könnten. Das finde ich sehr grenzwertig", sagte Jaksche dem Österreichischen Rundfunk.

Holczer hatte seinen Ex-Fahrer Kohl aufgefordert, die Hintermänner zu nennen und erklärt, dann könne man sich auch über die Schadensersatzansprüche unterhalten.

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Schumacher hält sich bedeckt

Kohl habe Gerolsteiner nicht mehr geschadet als der ebenfalls verdächtigte Stefan Schumacher, sagte Jaksche weiter. Schumacher schweigt bisher zu den Vorwürfen des EPO-Missbrauchs und zweifelt die nachträglichen Doping-Tests an.

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"Kohl soll die Klappe halten"

Für den Sport wäre es am besten, wenn Kohl alles offen legen würde, erklärte Jaksche, ein Minimalgeständnis würde im Anti-Doping-Kampf wenig bringen. Allerdings hat er für Bernhard Kohl noch eine ganz andere Empfehlung. "Möchte er wieder Rad fahren, dann soll er im eigenen Interesse die Klappe halten und die zweijährige Sperre auf sich nehmen", sagte Jaksche.

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Kohl nimmt Manager in Schutz

Kohl hatte angekündigt, Hintergründe zu nennen. Der 26-Jährige will sich vor der Rechtskommission der Nationalen Anti-Doping Agentur Österreichs äußern, die binnen acht Wochen eine Anhörung zu dem Fall abhalten muss. Nachdem Kohl zuvor schon erklärt hatte, Teamchef Holczer habe nichts von seinem Dopingvergehen gewusst, nahm er auch seinen Manager Stefan Matschiner in Schutz. Matschiner habe ihm nicht das verbotene EPO-Präparat CERA besorgt.

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