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Rätselraten um Armstrong-Start bei der Tour geht weiter

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Radsport  

Rätselraten um Armstrong-Start bei der Tour geht weiter

23.10.2008, 17:27 Uhr | dpa

Wird Armstrong noch einmal ums Gelbe Trikot bei der Tour de France kämpfen? (Foto: imago)Wird Armstrong noch einmal ums Gelbe Trikot bei der Tour de France kämpfen? (Foto: imago) Lance Armstrongs Zick-Zack-Kurs in Richtung Tour de France 2009 geht weiter. Ob der 37 Jahre alte Rekordsieger aus den USA im kommenden Jahr tatsächlich nach drei Jahren Wettkampf-Pause in Paris seinen achten Sieg anpeilen wird, bleibt unklar.

Nach der Präsentation der Tour-Strecke 2009 in Paris, bei der er nicht dabei war, äußerte sich Armstrong auch zur Team-Hierarchie in der Astana-Mannschaft und kündigte Gespräche mit der neuen Spitze des Tour-Organisators Amaury Sports Organisation (ASO) an.

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Tour-Verantwortliche verhalten sich neutral

Tour-Direktor Christian Prudhomme versucht, der möglichen Rückkehr des umstrittenen Texaners neutral gegenüberzustehen: "Die eingeladene Mannschaft stellt ihren Tour-Kader auf. Armstrong hat den Giro-Start zu seinem vorläufigen Saison-Höhepunkt erklärt. Ob er danach die Tour fährt, muss er entscheiden." Es sei weder "gut oder schlecht", wenn er zurückkäme. In jedem Fall hätte er sich wie jeder andere Starter den Anti-Doping-Richtlinien zu unterwerfen.

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Politik hinter den Kulissen

"Ich weiß, dass es bei der ASO eine neue Führung gibt. Ich freue mich auf kommende Gespräche und eine gemeinsame Zukunft. Ich freue mich auf nächstes Jahr", ließ Armstrong verlauten. Anfang des Monats war ASO-Chef Patrice Clerc, ein harter Kritiker des Armstrong-Freunds und UCI-Chefs Pat McQuaid, von seinem Posten entbunden worden. Er wurde durch Jean-Etienne Amaury, einen Spross aus dem Haus des Verlages, ersetzt. 2005 war Armstrong nach seinem letztem Tour-Sieg mit in der "L'Équipe" veröffentlichten positiven Doping-Analysen nachträglich vorgenommener Tests aus dem Jahr 1999 verabschiedet worden.

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Zweifel an Armstrongs Tour-Start

Viele Experten bezweifeln, dass Armstrong, der 2009 zum ersten Mal den Giro d'Italia bestreiten will, auch an den Tour-Start gegen wird. "Ich glaube es nicht", sagte der Armstrong-Vertraute Eddy Merckx, der zudem auf Alberto Contadors "moralisches Recht" hinwies, das Team zu führen. "Es geht Armstrong nur um PR für seine Krebs-Foundation, und die hat er allein durch seine Comeback-Ankündigungen reichlich gehabt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er zurückkommt", meinte Milram-Teamchef Gerry van Gerwen. Johan Bruyneel, als Teamchef für Armstrongs sieben Tour-Siege mitverantwortlich, schätzt als jetziger Astana-Chef die Chancen auf einen Tour-Start des Texaners auf 50:50.

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Wer wird Kapitän bei Astana?

Zur künftigen Aufgaben-Verteilung bei Astana erklärte Armstrong: "Es ist unlogisch, sich bereits im Oktober auf die Kapitänsrolle für das kommende Jahr festzulegen. Wir sind mit dem stärksten Team der Welt gesegnet und ich freue mich darauf, mit diesen großen Fahrern zusammenzufahren. Ich bin lange genug dabei, um zu wissen, dass Radsport ein Mannschaftssport ist und in jedem Rennen der stärkste Fahrer unterstützt wird, egal ob ich es bin, Alberto Contador, Levi Leipheimer oder Andreas Klöden".

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Contador hat die besten Karten

Sein neuer Team-Kollege Contador gilt als zur Zeit bester Etappen-Fahrer der Welt. In den vergangenen 15 Monaten gewann der 25 Jahre alte Spanier die Tour, den Giro und die Vuelta. In der Vorwoche hatte sich Contador trotz drohender Armstrong-Konkurrenz dazu durchgerungen, seinen Vertrag bei Astana bis 2010 zu erfüllen.

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