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Mountainbike: Olympiasiegerin Sabine Spitz wurde EPO angeboten

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Radsport  

Olympiasiegerin Spitz wurde EPO angeboten

05.11.2008, 15:36 Uhr | sid, dpa

Mountainbike-Olympiasiegerin Sabine Spitz fordert mehr Engagement vom BDR. (Foto: imago)Mountainbike-Olympiasiegerin Sabine Spitz fordert mehr Engagement vom BDR. (Foto: imago) Mountainbike-Olympiasiegerin Sabine Spitz hat die Führung des Radsport-Weltverbandes und des Bundes Deutscher Radfahrer kritisiert und von einem EPO-Angebot berichtet. Zudem sprach sich die 36-Jährige für lebenslange Sperren bei vorsätzlichem Doping aus.

"Mir wurde von einem Sportarzt 2003 EPO oder anderes Doping angeboten. Ich war perplex und habe das nie in Betracht gezogen. Lieber fahre ich hinterher. Angezeigt habe ich ihn nicht, da nichts zu belegen war", sagte die Goldmedaillengewinnerin von Peking in einem Interview mit der "Sport-Bild".

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EPO-Arzt war unabhängiger Sportmediziner

Der BDR legte am Mittwoch in einer Pressemitteilung "Wert auf die Feststellung, dass es sich bei dem von ihr öffentlich gemachten EPO-Angebot eines Sportarztes im Jahre 2003, nicht um einen BDR-Arzt, sondern um einen unabhängigen Sportmediziner gehandelt" habe. Dies habe Sabine Spitz, die sich aktuell in einem Trainingslager auf Zypern befindet, BDR-Generalsekretär Martin Wolf bestätigt.

"BDR wie ein müder Koloss"

Spitz, die sich immer deutlich gegen Doping positioniert hat, drückte ihr Unverständnis aus, warum den populären Straßen-Profis Lance Armstrong und Ivan Basso der Rote Teppich ausgerollt werde. "Da sind zu viele Altlasten in Amt und Würden", sagte sie und bescheinigte dem BDR und seinem Präsidenten Rudolf Scharping: "Der BDR wirkt auf mich wie ein müder Koloss. Er müsste viel engagierter zu Werke gehen. Vielleicht hat es Herr Scharping jetzt verstanden und es passiert mehr als nur Sonntagsreden."

Beschimpfungen wegen Straßenradprofis

Sabine Spitz fordert bei vorsätzlichem Doping lebenslange Sperren. Doping sei für sie Betrug und ein Straftatbestand. "Wenn Gefängnis droht, überlegt sich derjenige zweimal, ob er illegale Mittel nimmt", erklärte die Olympiasiegerin aus Murg-Niederhof, die die "dämlichen Straßenradprofis" scharf angriff: "Ihretwegen muss ich mich beschimpfen lassen."

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