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Radsport: Lance Armstrong droht Linus Gerdemann

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Radsport  

Armstrong droht Gerdemann

06.11.2008, 08:47 Uhr | sid, dpa

Armstrong hat mit Gerdemann eine neues Feindbild (Foto: imago)Armstrong hat mit Gerdemann eine neues Feindbild (Foto: imago) Rückkehrer Lance Armstrong hat nicht nur sein Renn-Programm für das Frühjahr 2009 präzisiert, sondern in Kritiker Linus Gerdemann auch ein neues Feindbild ausgemacht. "Wer überhaupt ist Gerdemann? Er sollte sich wünschen, in einer Ausreißergruppe lieber nicht mit mir zusammen zu fahren, denn ich kann noch verdammt schnell fahren", sagte der 37-jährige Texaner, dessen bevorstehendes Comeback vom neuen Milram-Kapitän Gerdemann kritisiert worden war.

Armstrong äußerte sich auf der Internetseite von "cycling-news" im Anschluss an Zeitfahrtests im Windkanal von San Diego/Kalifornien. "Ich sage dazu jetzt nichts. Ich will kein Benzin ins Feuer gießen", erwiderte Gerdemann.

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Simeoni lässt grüßen

Schwere Meinungsverschiedenheiten mit Armstrong hatte 2004 bei der Tour de France auch der italienische Profi Filipe Simeoni, der den Texaner in einem Prozess des Dopings bezichtigt hatte. Armstrong unterband im Juli 2004 persönlich einen Ausreißversuch Simeonis, bedrängte und bedrohte ihn. Bei seiner Milram-Präsentation vor einer Woche in Dortmund hatte Gerdemann vor dem Hintergrund der Doping-Diskussion zum Armstrong-Comeback erklärt: "Seine Rückkehr ist nicht unbedingt hilfreich für die Glaubwürdigkeit des Radsports." Gerdemann startete am Mittwoch auf Mallorca sein Training für die Saison 2009. Die Tour soll Gerdemanns Saisonhöhepunkt markieren.

Tour-Start weiter offen

Dort könnte er spätestens mit seinem "neuen Freund" zusammentreffen. Zu seinem eventuellen Start bei der am 4. Juli in Monte Carlo beginnenden Tour, bei dem er im Astana-Team des Toursiegers von 2007, Alberto Contador (Spanien), seinen achten Gesamtsieg anpeilen könnte, äußerte sich Armstrong in San Diego auch. "Wir haben keine Eile, das zu entscheiden. Ich muss herausfinden, ob ich die Tour zum achten Mal gewinnen will, ob ich meinem Team zum Erfolg verhelfen will, oder meiner Anti-Krebs-Foundation weiterhelfen will - gegen alle Animositäten, die gegen mich bestehen", sagte Armstrong, der sein Rennprogramm zum Saisonbeginn festlegte.

Fast alle Frühjahrs-Klassiker im Programm

Er will beim Giro d'Italia, der im Mai 100. Geburtstag feiert, bei allen Frühjahrs-Klassikern außer Paris-Roubaix, beim Critérium International, bei der Sarthe-Rundfahrt in Frankreich und bei der Tour of California starten. Nach drei Jahren Wettkampf-Pause startet Armstrong sein Comeback im Januar in Australien bei der Tour Down Under.

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