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Pevenage war bei Fuentes - aber nur als Tourist

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Radsport - Doping  

Pevenage war bei Fuentes - aber nur als Tourist

16.11.2008, 12:09 Uhr | dpa

Rudy Pevenage (Foto: imago)Rudy Pevenage (Foto: imago) Tröpfchenweise nähert sich nun auch Jan Ullrichs langjähriger Betreuer Rudy Pevenage der Wahrheit. Nach "Focus"-Informationen räumte der Belgier Kontakte zum spanischen Doping-Arzt Eufemiano Fuentes ein. Pevenage soll im Verhör beim Bundeskriminalamt mehrere Reisen mit Ullrich zu Fuentes zugegeben haben.

Dies habe der Bonner Oberstaatsanwalt Fred Apostel bestätigt, teilte das Nachrichtenmagazin mit.

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Nur mitgereist

In Madrid sollen der frühere Radprofi und der umstrittene Mediziner allerdings nur Gesundheits- und Trainingspläne entwickelt haben. Pevenage, gegen den die Bonner Behörde ermittelt, will an diesen Gesprächen nicht teilgenommen haben. Laut "Focus" soll die Staatsanwaltschaft diese Version bezweifeln.

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Kauft sich nach Ullrich auch Pevenage frei

Im April 2008 hatte Apostel das Ermittlungsverfahren gegen Ullrich wegen Betrugs zu Lasten seines früheren Sponsors Telekom gegen Zahlung eines sechsstelligen Euro-Betrags eingestellt. Dieses Prozedere könnte nun auch Pevenage bevorstehen. Allein die Höhe der Geldauflage ist laut "Focus" unklar.

Ullrichs eigene Wahrheiten

Ullrich hat bisher stets bestritten, gedopt zu haben. Durch eine DNA-Analyse konnten aber neun bei Fuentes gelagerte Blutbeutel dem 34-Jährigen zugerechnet werden. Außerdem wurden Zahlungen von Ullrichs Konto an Fuentes offen gelegt.

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Mehr denn je bei Gericht zu tun

Zuletzt hatte der Tour-de-France-Sieger von 1997 einen Prozess gegen seinen früheren Coast-Teamchef Günter Dahms in Düsseldorf gewonnen. Vor dem Hamburger Landgericht streitet sich Ullrich mit dem Heidelberger Molekularbiologen Werner Franke. Darin geht es um Frankes Behauptung, Ullrich habe Fuentes Geld für die Anschaffung illegaler Substanzen bezahlt, wogegen die Ullrich-Seite klagte.

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