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Radsport: Riccardo Ricco zieht vors den Internationalen Sportgerichtshof

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Radsport  

Ricco zieht vors Sportgericht

17.11.2008, 18:18 Uhr | sid

Der italienische Radprofi Ricardo Ricco (Foto: imago)Der italienische Radprofi Ricardo Ricco (Foto: imago) Dopingsünder Riccardo Ricco zieht vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS. Der italienische Radprofi will dort eine Reduzierung seiner zweijährigen Sperre erwirken.

Der zweimalige Etappensieger der Tour de France war vom nationalen Olympischen Komitee Italiens (CONI) gesperrt worden, nachdem ihm bei der Frankreich-Rundfahrt die Einnahme des EPO-Präparats CERA nachgewiesen worden war.

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Reduzierung der Sperre revidiert

Ricco war geständig, will jetzt vor dem CAS aber eine Verkürzung der Sperre erreichen und begründet dies mit seiner Kooperation mit dem CONI. Dieses hatte die eigentlich vorgesehene Reduzierung um sechs Monate im Urteil von Oktober zwar vorgenommen, wegen der nachgewiesenen Zusammenarbeit mit dem lebenslang gesperrten Arzt Carlo Santuccione aber wieder im selben Umfang erhöht. Aus den Unterlagen der Vernehmung von Ricco geht hervor, dass die Kontakte zu Santuccione seit 2007 bestanden.

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Arzt riet Ricco zu CERA

Ricco hatte Santuccione am 8. Juni aufgesucht, eine Woche, nachdem er den Giro d'Italia als Zweiter beendet hatte. Der Arzt riet Ricco, CERA am Tag vor dem Tour-Start zu spritzen. Das Mittel könne nicht nachgewiesen werden, und der leistungssteigernde Effekt stelle sich eine Woche später ein, hatte er gesagt. Ricco wurde aber bereits während der Tour positiv auf EPO getestet und danach von seinem Rennstall Saunier Duval suspendiert.

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