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Radsport: Lance Armstrong fühlt sich nicht sicher

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Radsport  

Armstrong: "Meine Sicherheit ist in Gefahr"

18.11.2008, 16:00 Uhr | dpa, sid

Lance Armstrong radelt gerne auf der sicheren Seite. (Foto: Reuters)Lance Armstrong radelt gerne auf der sicheren Seite. (Foto: Reuters) Der siebenmalige Sieger Lance Armstrong hat bei einem eventuellen Tour-de-France-Start 2009 Angst vor Übergriffen von gewaltbereiten französischen Fans. In einem Interview mit der englischen Tageszeitung "The Guardian" gab der 37-Jährige auch einigen Teamchefs Mitschuld an der "aggressiven Stimmung" gegen ihn.

"Besonders die Verantwortlichen der französischen Mannschaften haben die Leute ermuntert, gegen mich zu protestieren. Wenn man liest, was über mich geschrieben wird, kann man durchaus denken, dass meine Sicherheit in Gefahr ist", sagte Armstrong und stellte klar: "Ich werde mich sicherlich nicht in eine gefährliche Situation begeben."

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EPO-Vorwürfe als Auslöser des Unmuts

Als Grund für seine Unbeliebtheit sieht der Amerikaner die Dopingvorwürfe gegen seine Person an. Eingefrorene Blutproben Armstrongs aus dem Jahr 1999 hatten Spuren von EPO aufgewiesen. Dies wurde 2005 bekannt. Der Radsport-Weltverband UCI hatte die Vorwürfe damals aber als haltlos zurückgewiesen.

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Armstrong erinnert an Merckx

In diesem Zusammenhang erinnerte Armstrong an seinen Freund Eddy Merckx, dessen sechster Tour-Sieg durch eine Zuschauer-Attacke verhindert wurde. "Muss ich meine Gesundheit aufs Spiel setzen", fragte er in dem Interview und beantwortete die Frage selbst: "Nein". Eine endgültige Entscheidung über eine Rückkehr zur Tour de France will Armstrong erst nach einem persönlichen Treffen mit den Tour-Organisatoren der ASO treffen.

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Gespräch mit Contador angekündigt

Sein Comeback wird er nach vier Jahren Pause im kommenden Januar bei der Australien-Tour feiern. Seinen Start beim Giro d'Italia 2009 und einigen Frühjahrsklassikern hat Armstrong bereits zugesagt. In der ersten Dezember-Woche trifft Armstrong in einem Trainingslager auf Teneriffa zum ersten Mal auf seine neuen Team-Kollegen von Astana, darunter auch Andreas Klöden. Dann wolle er sich auch mit dem Spanier Alberto Contador unterhalten, der bei Astana nach seinen Siegen bei der Tour 2007, dem Giro und der Spanien-Rundfahrt 2008 eigentlich als Kapitän gilt.

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