Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Radsport >

Jens Voigt: "Werden schlimmer behandelt als RAF Terroristen"

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Radsport  

"Werden schlimmer behandelt als RAF-Terroristen"

04.12.2008, 08:48 Uhr | t-online.de

Jens Voigt klagt über die Dopingjäger (Foto: imago)Jens Voigt klagt über die Dopingjäger (Foto: imago) Jens Voigt ist bekannt als Mann der klaren Worte. Weil er sich durch die ständigen Dopingtests unmenschlich behandelt fühlt, holte der 37-Jährige in der Berliner Diskussionsrunde "Talk unterm Turm" zum Rundumschlag aus. "Bald wird Christian Klar entlassen, ein RAF-Terrorist. Der muss sich einmal in der Woche bei seinem Bewährungshelfer melden. Wir Sportler müssen drei Monate im voraus für jeden Tag angeben, wo wir sind."

Für Voigt, noch immer Sprecher der Radprofis, heißt das im Klartext: "Wir werden schlimmer behandelt als ein RAF-Terrorist. Ist da normal? Soweit sind wir in Deutschland schon."

Jens Voigt stellt Vergleiche mit Ex-RAF-Terrorist Christian Klar an. Was halten Sie davon? Sagen Sie uns im Kommentarfeld am Ende der Seite ihre Meinung!

Tour de France Armstrong startet
Mark Cavendish Verletzung beim Computerspielen
Weitere Meldungen aus dem Radsport

Zoobesuche fallen aus

Auch die Familie leide, so Voigt weiter. "Ich habe fünf Kinder, wir haben eine Dauerkarte für den Zoo. Wollen wir spontan wegen des schönen Wetters dorthin gehen, geht das nicht, weil ich das vorher hätte angeben müssen."

Rennstall Milram Sponsor denkt über Ausstieg nach

Täglich für eine Stunde an einem Ort

Im nächsten Jahr werden die Kontrollen nochmals verschärft. Dann müssen die Sportler täglich eine Stunde angeben, wann sie zwischen 6 und 23 Uhr an einem Ort anzutreffen sind. "Dann nehme ich 6 bis 7 Uhr. Dann bin ich garantiert daheim", sagte Voigt.

Voigt sieht Armstrong-Comeback kritisch

Bei "Talk unterm Turm" äußerte sich Voigt auch kritisch zum Comeback von Lance Armstrong. "Ich sehe sein Comeback mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Lachend, weil die Medienaufmerksamkeit sehr groß sein wird. ARD und ZDF werden sich da über ihren Ausstieg noch ärgern. Weinend, weil mit Lance natürlich die alten Probleme zurückkehren', sagte Voigt.

Karriereende 2010

Der Berliner sagte zudem, dass er seine Karriere noch bis 2010 fortsetzen will und auch nicht an einen Teamwechsel denkt. "Meine Mannschaft CSC heißt in Zukunft Saxo-Bank. Trotzdem bleiben wir das Real Madrid des Radsports. Wir sind die beste Mannschaft der Welt, deshalb will ich bei diesem Team meine Laufbahn beenden."

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Anzeige
Biermann über den Gipfelsturm 
"Das war ein richtiges Gänsehautgefühl"

Der deutsche Amateur-Radsportler erklimmt den Mont Ventoux mit einem Spenderherz. Video

"So schnell wie seit 10 Jahren nicht" 
Christoph Biermann gerät in Köln an seine Grenzen

Beim Velodom wird deutlich: Die Härte am Berg fehlt ihm nach seiner Herztransplantation noch. Video

Nach Herztransplantation auf den Mont Ventoux 
Christoph Biermann und das Rennen seines Lebens

Acht Monate wartete der Hobby-Radfahrer auf ein Spenderherz. Jetzt nimmt er den Ventoux ins Visier. Video



Anzeige
shopping-portal