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Verfahren gegen Schleck eingestellt

11.12.2008, 09:55 Uhr | dpa

Radprofi Frank Schleck aus Luxemburg (Foto: imago)Radprofi Frank Schleck aus Luxemburg (Foto: imago) Radprofi Frank Schleck ist im Verfahren wegen seiner Zahlung an den Doping-Arzt Eufemiano Fuentes mit einem blauen Auge davongekommen. Die Luxemburger Anti-Doping-Agentur (ALAD) hat die Ermittlungen gegen den 28-Jährigen eingestellt. "Außer der Tatsache, dass Geld gezahlt wurde, ist nichts ans Tageslicht gekommen, das auf Dopingpraktiken schließen lässt", hieß es in der Urteilsbegründung.

"Ich bin glücklich, dass ich meine Unschuld beweisen konnte", sagte Schleck nach der Einstellung.

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Schleck: "Habe ein reines Gewissen"

Gegen den Luxemburger war wegen einer Überweisung von knapp 7000 Euro an Fuentes vom März 2006 und einer möglichen Verwicklung in die spanische Doping-Affäre "Operacion Puerto" ermittelt worden. Schleck hatte die Zahlung im Laufe der Anhörungen zugegeben, Doping aber stets bestritten. Die ALAD sah es als erwiesen an, dass die Überweisung auf ein Schweizer Konto des Arztes lediglich für eine "Trainings-Beratung" gewesen sei. Er habe einen "ernsthaften Bock geschossen", sagte Schleck bereits Anfang Oktober, jedoch versicherte er, dass er "ein reines Gewissen" hat.

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Teamchef Riis zeigt sich erleichtert

"Jetzt kann ich mich auf die in Kürze beginnende neue Saison konzentrieren", sagte der Luxemburger. Auch sein Teamchef bei CSC-SaxoBank, Bjarne Riis, äußerte sich nach dem Urteil erleichtert: "Für uns ist sehr wichtig, dass Frank nie in den spanischen Skandal verwickelt war. Alle unsere Fahrer müssen Botschafter eines sauberen Sports sein."

Suspendierung wieder aufgehoben

Nach Bekanntwerden des Kontaktes zu Fuentes hatte Riis den Sechstplatzierten der diesjährigen Tour de France vorläufig suspendiert und erklärt, er sei enttäuscht, dass Schleck Kontakt zu Leuten hatte, die dem Sport so "großen Schaden" zugefügt hätten. Ex- Radprofi Riis hatte EPO-Doping während seiner Telekom-Zeit zugegeben.

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