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Radsport: Haft- und Geldstrafen im Dopingprozess gegen Museeuw

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Radsport - Doping  

Haft- und Geldstrafen im Dopingprozess gegen Museeuw

16.12.2008, 12:46 Uhr | sid, dpa

Der belgische Ex-Profi Johan Museeuw besorgte sich Doping-Präparate vom Veterinär. (Foto:dpa)Der belgische Ex-Profi Johan Museeuw besorgte sich Doping-Präparate vom Veterinär. (Foto:dpa) Im Dopingprozess um den belgischen Ex-Radprofi Johan Museeuw und den Tierarzt José Landuyt hat ein Gericht in Kortrijk hohe Geldstrafen verhängt. Das Gericht befand die angeklagten Radrennfahrer für schuldig, Dopingmittel besessen zu haben. Der Veterinär und ein Assistent wurden nach Medienberichten wegen des Handels mit Dopingprodukten verurteilt.

Johan Museeuw wurde zu einer Haftstrafe von zehn Monaten auf Bewährung verurteilt. Außerdem muss der inzwischen 43-Jährige Belgier, der je dreimal die Flandern-Rundfahrt und Paris-Roubaix gewann, eine Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro zahlen.

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Bewährungsstrafen

Das gleiche Strafmaß wie Museeuw erhielten auch die früheren Profis Jo Planckaert, Cross-Weltmeister Mario De Clercq und Chris Peers, denen ebenfalls der Besitz und Handel von Dopingmitteln nachgewiesen worden war. Veterinär Jose Landuyt und Pfleger Herman Versele wurden als Drahtzieher des Skandals zu einem Jahr Haft auf Bewährung und einer Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro verurteilt. Vier weitere Personen erhielten Haftstrafen von sechs Monaten auf Bewährung zuzüglich einer Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro.

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Aufbaupräparate vom Tierarzt

Der Fall war durch die Untersuchungen gegen Landuyt bekannt geworden. Der geständige Tierarzt aus Oostrozebeke hatte Sportler mit muskelbildenden Medikamenten versorgt. Mit der Aufzeichnung von Handy-Gesprächen und SMS-Mitteilungen konnte die Justiz auch Museeuw nachweisen, dass er sich mit den Dopingmitteln EPO, Aranesp und Dexomethason eingedeckt hatte. Im Januar 2007 hatte der Klassikerspezialist ein Doping-Geständnis abgelegt.

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