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Greipel holt sich den Tagessieg - Armstrong 120.

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Greipel holt sich den Tagessieg - Armstrong 120.

20.01.2009, 13:38 Uhr | dpa, sid

Andre Greipel jubelt bei der Zieldurchfahrt (Foto: Reuters)Andre Greipel jubelt bei der Zieldurchfahrt (Foto: Reuters) Lance Armstrong hat den heißen Start der Tour Down Under gut überstanden - Vorjahressieger André Greipel war gleich zum Auftakt in Mason Lakes wieder der Schnellste. "Die Hitze war mörderisch. Bei Temperaturen über 40 Grad Celsius sind absolut keine Topleistungen möglich. Trotzdem bin ich gut zurecht gekommen", sagte Armstrong. Der 37-Jährige beendete die 1. Etappe als 120. von 133 Startern zeitgleich mit Tagessieger Greipel.

Zwei Tage zuvor war der siebenfache Tour-de-France-Gewinner am Sonntag nach 1274 Tagen Rennpause bei einem Kriterium zugunsten einer Krebsstation in sein gewagtes "Unternehmen Comeback" gestartet. Unmittelbar vor dem Texaner rollte Jens Voigt über die Ziellinie. Der Berliner Radprofi aus dem dänischen Saxo-Team zählt zu den wenigen aus dem Aktiven-Lager, die das Armstrong-Comeback kritisch sehen.

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Greipel: "Alles was jetzt noch kommt, ist eine Zugabe"

Der Auftakt der sechstägigen Tour Down Under in Australien hatte es in sich: Die trockene Hitze mit Höchsttemperaturen um 42 Grad und zwei anspruchsvolle Steigungen, an denen die Zuschauer dicht gedrängt standen, stellten die Fahrer vor Probleme. "Ich bin nicht überrascht über meinen Erfolg, weil ich mich gut fühlte. Das Selbstvertrauen ist da, und ich wurde von meinem Team vorbildlich unterstützt. Ich bin vielleicht noch ein bisschen besser als im Vorjahr. Alles, was jetzt noch kommt, ist eine Zugabe", sagte Greipel nach seinem Auftakt-Erfolg vor den beiden australischen Sprintern Baden Cooke und Stuart O'Grady. 2008 hatte der 26-jährige Greipel bei seinem Tour-Sieg vier Etappen gewonnen.

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Fotograf bringt McEwen fast zu Fall

Der einheimische Topsprinter Robbie McEwen, der das Kriterium am Sonntag in Adelaide gewonnen hatte, landete nach artistischer Einlage noch auf dem vierten Platz, nachdem ihn ein fotografierender Zuschauer stark behindert und fast vom Rad geholt hatte. "Der hatte die geniale Idee ein Action-Foto zu schießen. Ich wäre fast gestürzt und habe jetzt am Unterarm eine Wunde in Form eines Kamera- Objektivs", beschwerte sich der zwölffache Tour-de-France- Etappengewinner, der für das neue russische Katusha-Team fährt. Greipel führt im orangefarbenen Trikot des Spitzenreiters nach Zeitgutschriften mit fünf Sekunden Vorsprung vor Cooke.

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Schlägt Armstrong in den Bergen zu?

Macht nach wie vor eine gute Figur: Lance Armstrong (Foto: Reuters)Macht nach wie vor eine gute Figur: Lance Armstrong (Foto: Reuters) "Vorher haben sie mir gesagt, es wird eine leichte Etappe. Aber es war das Gegenteil davon", sagte Armstrong im Ziel, wo er sich im Smalltalk mit Australiens Premierminister Kevin Rudd vertiefte. "Ich habe hier keine großen sportlichen Ziele, außer, dass ich durchkomme und mich wieder an den Renn-Rhythmus gewöhne", erklärte Armstrong. Allerdings erwarten nicht wenige spätestens am Samstag, wenn der gefürchtete Willunga Hill zweimal zu erklimmen ist, eine besondere Leistungs-Show des prominenten Rückkehrers, der nach der Tour Down Under die Kalifornien-Rundfahrt auf seinem Rennprogramm hat. Spätestens dort wird er den Gesamtsieg im Visier haben.

"Vielleicht hänge ich noch eine Saison dran"

Unterdessen liebäugelt der Texaner mit einer Fortsetzung seines Comebacks über die Saison 2009 hinaus. "Wir werden sehen, wie es läuft. Vielleicht hänge ich noch eine Saison dran. Ich will mich zeitlich nicht beschränken", sagte der 37 Jahre alte Astana-Profi der französischen Sporttageszeitung "L'Equipe". Bei der diesjährigen Tour de France will Armstrong vor allem Beliebtheitspunkte sammeln. "Ich habe das Rennen gewonnen, aber nie die Herzen der Franzosen. Das ist wahrscheinlich das Schwierigste", sagte Armstrong.

Armstrong lehnt erneute Untersuchung ab

Auf die Frage, warum er das Angebot der französischen Anti-Doping-Agentur (AFLD) zur erneuten Untersuchung seiner Doping-Proben des Jahres 1999 ausschlug, sagte Armstrong nur lapidar: "Weil ich nie betrogen habe. Weder 1999, noch 2000, 2005 oder 2009." Die L'Equipe hatte 2004 zahlreiche Dopingproben von 1999 erneut untersuchen lassen. In sechs Tests, die Armstrong zugeordnet werden konnten, wurden Spuren des Blutdopingmittels Epo gefunden.

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