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Radsport: Jörg Jaksche hat beim Verhör richtig ausgepackt

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Radsport  

Jaksche hat beim Verhör richtig ausgepackt

22.02.2009, 15:18 Uhr | dpa

Jörg Jaksche hat ausgepackt. (Foto: imago)Jörg Jaksche hat ausgepackt. (Foto: imago) Radprofi Jörg Jaksche soll nach Informationen der "Bild am Sonntag" beim Verhör vor dem Bundeskriminalamt (BKA) im Juli 2007 schwere Doping-Vorwürfe gegen Ärzte und Teamleiter erhoben haben. "Ich kann die zitierten Aussagen weder bestätigen noch dementieren. Das Verhör-Protokoll stammt jedenfalls nicht aus meinen Händen. Viele Verfahren sind doch längst beendet", erklärte dazu Jaksche.

Die Fakten sind zum großen Teil bekannt, daraus resultierende Ermittlungen teilweise abgeschlossen.

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Pevenage im Visier

Laut "Bild am Sonntag" hat Jaksche in dem Verhör, das nach seinen Angaben am 25. und 26. Juli 2007 jeweils zehn Stunden gedauert hat, den ehemaligen T-Mobile-Teamchef Rudy Pevenage, die früheren Bonner Mannschaftsärzte Lothar Heinrich und Andreas Schmid, seinen ehemaligen Teamleiter Bjarne Riis, den mutmaßlichen Doping-Arzt Eufemiano Fuentes und weitere Personen belastet. 1999 soll Jaksche dem Jan-Ullrich-Intimus Pevenage, der gerade bei der Kalifornien- Rundfahrt beim US-Team Rock Racing sein Comeback als sportlicher Leiter nach seiner Suspendierung durch T-Mobile vor drei Jahren feiert, angeblich Geld für Doping-Mittel bezahlt haben.

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Auch Milram-Arzt beschuldigt

Jaksche soll in dem Protokoll auch den jetzigen Milram-Teamarzt Claudio Sprenger, der ihn in seinen ersten Profijahren 1997 und 1998 bei Polti in Italien betreute, belastet haben. "Es steht Aussage gegen Aussage. Wir haben Sprenger befragt, und er hat uns versichert, dass die Vorwürfe nicht zutreffen. Wir prüfen die Angelegenheit", sagte Milram Sprecher Stefan Flock.
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Noch immer keinen Rennstall

Der in Kitzbühel lebende Jaksche, der weiter trainiert und auf einen neuen Arbeitsplatz in einem Profiteam hofft, hatte vor knapp zwei Jahren vor dem BKA und dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) über Doping-Praktiken ausgesagt. Als anerkannter Kronzeuge kam Jaksche in den Genuss der Halbierung seiner Doping-Sperre auf ein Jahr. Trotzdem hat der 32-jährige Ansbacher immer noch keinen neuen Rennstall gefunden. Sein letzter Versuch scheiterte: Das in San Marino beheimatete Team Cinelli, bei dem Jaksche unterschrieben hatte, erhielt vom Weltverband UCI keine Lizenz.

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