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Radsport: Rudolf Scharping soll gestürzt werden

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Radsport  

Scharping beim BDR vor dem Ende

27.02.2009, 08:59 Uhr | dpa

Beim Bund Deutscher Radfahrer vor dem Aus: Präsident Rudolf Scharping (Foto: imago)Beim Bund Deutscher Radfahrer vor dem Aus: Präsident Rudolf Scharping (Foto: imago) Bei den Präsidiumswahlen des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) sollen Verbandschef Rudolf Scharping und Sportdirektor Burkhard Bremer gestürzt werden. "Wir brauchen einen Neuanfang. Wir haben schon mehr als eine Handvoll der 17 Landesverbände hinter uns. Fachlich sind alle gegen Bremer", sagte BDR-Ex-Vizepräsident Dieter Kühnle, der als Oppositionsführer gilt.

Obwohl Bremer mehrfach in der öffentlichen Kritik stand, war sein Vertrag vor den Olympischen Spielen von Peking bis zu dessen Eintritt ins Rentenalter verlängert worden. Scharping hatte mehrfach deutlich gemacht, am 21. März in Leipzig für weitere vier Jahre kandidieren zu wollen. "Es zählt zu den Rechten eines Landesverbandes einen Wahlvorschlag zu unterbreiten. Das ist ein ganz normaler demokratischer Vorgang", hieß es zu den "Sturzplänen" offiziell aus der BDR-Pressestelle.

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"Chancen stehen nicht schlecht"

Der ehemalige Journalist Kühnle will eine gesamte Mannschaft gegen den ehemaligen Verteidigungsminister Scharping, den er damals ins Amt geholt hatte, aufbieten: Als Präsident wird der 58-jährige Orthopäde Dieter Berkmann, mehrfacher deutscher Bahn-Meister und Olympia-Teilnehmer 1976 in Montreal, gegen Scharping antreten. "Ich denke, unsere Chancen stehen nicht so schlecht. Wenn die Sache illusorisch wäre, würden wir nicht antreten", sagte Berkmann.

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Kühnle will wieder Vizepräsident sein

Ihm zur Seite stehen Karl Link, Olympiasieger 1964, Vierer-Weltmeister Gerd Strittmacher (1983), Olympiasieger Udo Hempel (1972) und Kühnle, der auf seinen alten Posten als Vizepräsident zurückkehren will. Den hatte er verlassen, weil er für Scharpings - seiner Meinung nach kritikwürdige - Anti-Doping-Politik nicht mitverantwortlich sein wollte. "Wir dürfen da keine Informationen zurückhalten und müssen viel rigoroser alles durchforsten und mit den Dingen umgehen, die das Image des Radsports seit Jahren belasten", übt Berkmann Kritik an Scharping.

Kluge: "So geht es nicht weiter"

Aufbegehren gegen die jetzige BDR-Spitze kommt auch von Seiten der Sportler. "Ich glaube, viele Aktive wären für eine neue Verbands-Spitze. So geht es nicht weiter", sagte Ex-Weltmeister Mike Kluge, Trainer und Lebenspartner der vierfachen Cross-Weltmeisterin Hanka Kupfernagel.

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