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Radsport - Mailand-San Remo: Mark Cavendish schlägt Heinrich Haussler

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Radsport - Mailand-San Remo  

Haussler verpasst Sieg beim Klassiker um Millimeter

21.03.2009, 16:53 Uhr | dpa

Haussler Zweiter bei Mailand - San Remo: Carvendish (re.) entscheidet das Finish hauchdünn für sich (Foto: dpa)Haussler Zweiter bei Mailand - San Remo: Carvendish (re.) entscheidet das Finish hauchdünn für sich (Foto: dpa) Nur um wenige Millimeter ist Heinrich Haussler am größten Sieg seiner Karriere vorbeigefahren. Bei der 100. Auflage des Frühjahrsklassikers Mailand-San Remo musste sich der Radprofi vom Schweizer Cervelo-Team nach einem Entscheid durch Foto-Finish nur dem britischen Topsprinter Mark Cavendish vom Columbia-Rennstall geschlagen geben.

"Ich bin total enttäuscht. Das war so knapp", sagte Haussler, der den Sprint eigentlich für seinen am Ende drittplatzierten Team-Kollegen Thor Hushovd aus Norwegen anfahren wollte: "Sonst wäre ich nicht so früh gefahren", sagte Haussler, den Cavendish kurz vor der Ziellinie in San Remo noch einfing.

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Armstrong auch dabei

Beim Europa-Comeback von Lance Armstrong setzte sich früh eine elfköpfige Ausreißergruppe ab, zu der anfangs auch der frühere Gerolsteiner-Profi Sebastian Lang gehörte. Am Anstieg zum Le Manie, den Armstrong in der Vorbereitung extra erklommen hatte, musste Lang vom Team Silence-Lotto aber abreißen lassen. Er fiel ins Hauptfeld zurück, das 25 Kilometer vor dem Ziel in San Remo die letzten Flüchtlinge einholte.

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Petacchi und Boonen fallen zurück

Nun begann die 298 Kilometer lange Classicissima quasi von vorn - und der Italiener Michele Scarponi, Sieger der Generalprobe Tirreno-Adriatico, ergriff als Erster die Initiative. Seine Attacke am Anstieg der Cipressa sprengte kurzzeitig das Feld, neben einigen favorisierten Sprintern wie Alessandro Petacchi oder Tom Boonen fiel auch Armstrong zurück. Schnell hatten sie einen Rückstand von 40 Sekunden. Trotz weiterer Attacken kam es am Ende aber doch noch zum erwarteten Massenspurt, in dem Cavendish in die Fußstapfen des fehlenden Vorjahressiegers Fabian Cancellara trat.

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Rummel um US-Amerikaner

Vor dem Start der Jubiläumsauflage der Primavera hatte sich alles um den siebenfachen Tour-de-France-Sieger Armstrong gedreht. Erstmals seit sieben Jahren nahm der Texaner den ersten Frühjahrsklassiker in Angriff - und zeigte sich während des Rennens sehr engagiert. Der 37-jährige Astana-Kapitän war oft an der Spitze des Feldes zu finden - getreu seiner alten Devise, potenzielle Gefahrenherde auf der Strecke möglichst zu vermeiden. "Ich will ein gutes und sicheres Rennen haben", hatte Armstrong erklärt.

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"Contador ist der Beste"

Der US-Profi wird seine Europa-Tournee in Spanien fortsetzen. An der Seite seines Astana-Kollegen Alberto Contador nimmt der Rückkehrer die Rundfahrt Vuelta a Castilla y León in Angriff. Schon vorab hatte der Texaner warme Worte für seinen teaminternen Rivalen parat. "Ich weiß, dass ich nicht mehr der Beste der Welt bin. Der Beste ist jetzt Alberto Contador", sagte Armstrong der italienischen Zeitung "La Repubblica".

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Foto-Finish entscheidet

Acht Jahre nach dem letzten Erfolg des vierfachen Mailand-San-Remo-Siegers Erik Zabel hätte es für Haussler fast gereicht. Auf der Zielgeraden attackierte der frühere Gerolsteiner-Fahrer und sah schon wie der Sieger aus. Doch dann raste der vierfache Tour-Etappensieger an seiner Seite ins Ziel - und durfte nach dem Foto-Finish jubeln.

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