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Radprofi David Kopp: "Mir wurde was ins Glas gegeben"

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Radsport  

Kopp: "Mir wurde was ins Glas gegeben"

27.03.2009, 10:42 Uhr | t-online.de

David Kopp will kein Kokain konsumiert haben (Foto: imago)David Kopp will kein Kokain konsumiert haben (Foto: imago) Radprofi David Kopp wehrt sich gegen seinen positiven Dopingtest und leugnet, am 11. September 2008 vor einem Rennen in Belgien wissentlich Kokain genommen zu haben. "Ich war zwei Tage vor dem Rennen in einer Disko. Da kann es gut sein, das mir was ins Glas gegeben wurde, ohne dass ich es mitbekommen habe", sagte der Kölner dem Internet-Portal "Radsport News".

Der 30-Jährige verzichtete aus finanziellen Gründen auf eine Öffnung der B-Probe, hat aber den bekannten Heidelberger Doping-Anwalt Michael Lehner zur Wahrung seiner Interessen beauftragt.

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"Ich wäre blöd, wenn ich Kokain nehmen würde"

Da es sich bei dem "Kirmesrennen" in Belgien um keinen UCI-Wettbewerb gehandelt hatte und keine Dopingkontrolle ausgeschrieben war, ging Kopp damals davon aus, dass der flämische Verband den Befund als Trainingskontrolle werten würde. "Und bei einer Trainingskontrolle wird ein positiver Kokaintest nicht sanktioniert", sagte er und ergänzte: "Ich wäre ja blöd, wenn ich Kokain nehmen, zwei Tage später Rennen fahren, unter die ersten Drei fahren und dann noch zur anschließenden Dopingkontrolle gehen würde."

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Von möglichem Dopingverfahren aus der Presse erfahren

Damit war die Sache für den Ex-Gerolsteiner-Profi eigentlich erledigt, bis nun über den positiven Test und ein mögliches Dopingverfahren berichtet wurde. Er habe von keinem Verband Nachricht erhalten, sondern aus der Presse von der Sache erfahren. "Das war ein Schock", so Kopp, der nun auf eine schnelle Abwicklung seines Falles hofft.

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"Das tut mir wahnsinnig leid"

Zugleich entschuldigte sich Kopp, 2008 für das zweitklassige Team Cycle Collstrop aktiv und derzeit auf der Suche nach einer neuen Mannschaft, bei seinen Kollegen und Fans. "Die Schlagzeilen tun dem Radsport sicherlich nicht gut. Das ist mir bewusst und tut mir auch wahnsinnig leid. Nun wird es für mich natürlich noch schwieriger, ein Team zu finden."

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