Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Radsport >

Andy Schleck gewinnt Lüttich-Bastogne-Lüttich

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Radsport  

Andy Schleck gewinnt Lüttich-Bastogne-Lüttich

26.04.2009, 17:34 Uhr | dpa

Andy Schleck gewinnt den Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich. (Foto: imago)Andy Schleck gewinnt den Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich. (Foto: imago) Ein beherzter Angriff 18 Kilometer vor dem Ziel hat Andy Schleck den Sieg beim ältesten Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich gebracht. Der erst 23-jährige Radprofi aus Luxemburg gewann nach 261 Kilometern im Alleingang vor dem Spanier Joaquim Rodriguez (+1:17 Minuten).

Der jüngere der Schleck-Brüder gilt im Saxo-Bank-Team von Bjarne Riis auch als ein Kandidat für den Sieg bei der kommenden Tour de France - beim Giro 2007 war er bereits sensationell Zweiter.

Frankreich Denkmal für Armstrongs gebrochenes Schlüsselbein

Video Armstrong stürzt schwer in Spanien
Giro d'Italia Armstrong startet

Gerdemann und Wegmann enttäuschen

Die mit größeren Erwartungen gestarteten Linus Gerdemann und Fabian Wegmann vom Milram-Team spielten im Finale keine Rolle. Das Rennen am 1. Mai in Frankfurt/Main wird jetzt immer mehr zur großen Bewährungsprobe für die beiden Profis und das einzige deutsche ProTour-Team Milram.

Sportblog Armstrong - fährt er, oder fährt er nicht?
Verzögerter Dopingtest Armstrong droht Tour-Ausschluss
Krise Astana mit Zahlungsproblemen

Schleck hängt Valverde & Co. ab

"Ich war stark für dieses Rennen motiviert und alles lief optimal, auch dank meiner Super-Equipe", sagte Schleck, der den Ausreißversuch des Belgiers Philippe Gilbert im Finale vereitelt hatte und sich dann 18 Kilometer vor Ans allein auf den Weg ins Ziel gemacht hatte. Vorjahressieger Alejandro Valverde (Spanien) und die anderen Top-Favoriten konnten nicht folgen.

Gerdemanns Fitness reicht nur bis Kilometer 230

Vier Ausreißer, die das Rennen lange bestimmt hatten, waren vom Feld, 34 Kilometer vor dem Ziel auf der steilen Cote de la Redoute gestellt worden. In der Verfolgung hatte sich auch immer wieder Gerdemann hervorgetan. Nach langsamen Saisonaufbau wollte Gerdemann zum ersten Mal auf sich aufmerksam machen und die bisher äußerst bescheidene Bilanz des einzigen deutschen ProTour-Teams etwas aufpolieren. Mehr als ein kleiner Achtungserfolg gelang dem 26-Jährigen, dessen Saison-Höhepunkt die Tour im Juli bilden soll, aber kaum. Seine Kraft reichte nur für 230 Kilometer.

"Das härteste Ein-Tages-Rennen der Welt"

"Das ist das härteste Ein-Tages-Rennen der Welt - seit heute weiß ich, warum. Das ist kein Kindergeburtstag. Ich bin noch nicht bei 100 Prozent, deshalb habe ich es in einer Ausreißergruppe versucht. Aber dann ging nichts mehr. Trotzdem bin ich im Hinblick auf die Tour optimistisch - meine Vorbereitung läuft planmäßig", sagte Gerdemann im Ziel.

Rebellin erfüllt Erwartungen

Der frühere Gerolsteiner-Kapitän Davide Rebellin gehörte besonders nach seinem Sieg beim Flèche Wallonne zum engsten Favoritenkreis. Dem kleinen Italiener aus Venedig blieb der dritte Rang. Er gewann den Spurt des Feldes 1:23 Minuten hinter Schleck. 2004 war ihm das Kunststück eines bemerkenswerten Dreifach-Sieges in den Ardennen gelungen. Rebellin gewann innerhalb von acht Tagen das Amstel Gold Race, den Flèche Wallonne und Lüttich-Bastogne-Lüttich.

Erst zwei deutsche Sieger in 115 Jahren

Im ältesten aller Klassiker, der 1894 zum ersten Mal ausgetragen wurde, gab es bisher zwei deutsche Siege: 1930 gewann Hermann Buse, 1979 Dietrich Thurau.

Weitere Meldungen aus dem Radsport

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Anzeige
Biermann über den Gipfelsturm 
"Das war ein richtiges Gänsehautgefühl"

Der deutsche Amateur-Radsportler erklimmt den Mont Ventoux mit einem Spenderherz. Video

"So schnell wie seit 10 Jahren nicht" 
Christoph Biermann gerät in Köln an seine Grenzen

Beim Velodom wird deutlich: Die Härte am Berg fehlt ihm nach seiner Herztransplantation noch. Video

Nach Herztransplantation auf den Mont Ventoux 
Christoph Biermann und das Rennen seines Lebens

Acht Monate wartete der Hobby-Radfahrer auf ein Spenderherz. Jetzt nimmt er den Ventoux ins Visier. Video



Anzeige
shopping-portal