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Radsport: Lance Armstrong würde eigener Rennstall gefallen

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Radsport  

Armstrong würde eigener Rennstall gefallen

04.05.2009, 14:24 Uhr | sid, dpa

Lance Armstrong (Foto: imago)Lance Armstrong (Foto: imago) Lance Armstrong plant ein eigenes Radrennteam. "Ein komplett eigenes Team, in dem ich Besitzer, Teamchef und Fahrer wäre, würde mir gefallen", sagte der Amerikaner in einem Interview der "La Gazzetta dello Sport". Schon im Juli werde er über sein Projekt informieren.

Die Wahrscheinlichkeit, dass es bald schon ein Armstrong-Team geben werde, sei hoch, sagte der siebenmalige Tour de France-Gewinner. Der 37-Jährige räumte jedoch ein, dass es in der derzeitigen Wirtschaftskrise und angesichts der vielen Doping-Schlagzeilen schwer sei, Sponsoren von einem Engagement zu überzeugen.

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Armstrong will die Tour gewinnen

Am kommenden Wochenende gibt der Amerikaner sein Debüt beim Giro d'Italia. Nach seiner Verletzungspause rechnet er sich keine Gewinnchancen aus. "Ich werde versuchen, etwas Gutes auf die Beine zu stellen", sagte Armstrong. Sein Giro-Favorit sei Ivan Basso. Der Giro ist für den Fahrer des Astana-Rennstalls lediglich ein Vorbereitungsrennen für die Tour de France. "Die will ich gewinnen". Realistischerweise könne er aber lediglich versprechen, dass er seiner Verantwortung im Team gerecht werde. "Wenn nötig, werde ich Leipheimer und Contador helfen", so Armstrong.

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Armstrong kann noch immer gut klettern

Dass mit Armstrong aber schon beim Giro zu rechen ist, beweis er auf der Schlussetappe der Tour de Gila bei der Bergankunft in Pinos Altos. Der Texaner fuhr auf Platz zwei und musste sich im Sprint auf über 2000 Meter Höhe nur Tagessieger Phil Zajicek geschlagen geben. Im Gesamtklassement belegte Armstrong bei der drittklassigen Rundfahrt im US-Bundesstaat New Mexico hinter seinem Astana-Teamkollegen Levi Leipheimer mit 3:01 Minuten Rückstand Platz zwei.


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