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Giro d'Italia  

Cavendish erster Engländer im Rosa Trikot

09.05.2009, 17:59 Uhr | sid

Mark Cavendish und das Team Columbia gewinnen das Mannschaftszeitfahren zum Auftakt des Giros. (Foto: imago)Mark Cavendish und das Team Columbia gewinnen das Mannschaftszeitfahren zum Auftakt des Giros. (Foto: imago) Der amerikanische Columbia-Rennstall hat das Teamzeitfahren zum Auftakt des 92. Giro d'Italia gewonnen. Es verwies auf der 20,5 Kilometer langen Strecke am Lido von Venedig in 21:50 Minuten die im Vorjahr siegreiche Equipe Garmin (USA/21:56) auf den zweiten Platz. Das kasachische Astana-Team mit dem siebenmaligen Toursieger Armstrong landete auf dem dritten Rang (22:03).

49 Sekunden hinter dem siegreichen Team belegte der einzige deutsche Top-Rennstall Milram angeführt von Kapitän Markus Fothen den zehnten Platz. Das Rosa Trikot des Spitzenreiters ging an Columbias Sprint-Ass Mark Cavendish (Großbritannien), der die Ziellinie als Erster seiner Mannschaft überquerte.

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Columbia gibt von Beginn an Gas

"Das ist ein toller Erfolg. Es war geplant, dass Mark vorne weg fährt, denn als Top-Sprinter hat er auf den Flachetappen in den nächsten Tagen die besten Chancen, das Trikot zu verteidigen", erklärte Bob Stapleton, früher Teamchef von T-Mobile. Cavendish ist der erste Engländer, der das Rosa Trikot trägt. Auf dem schnellen Kurs entlang des vorgelagerten Strandes von Venedig hatte Columbia bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 56,335 Kilometer pro Stunde schon im ersten Etappendrittel den Grundstein für den Sieg gelegt.

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Basso trotz Rückstandes gelassen

Andere Mannschaften, wie das italienische Team Liquigas um Mitfavorit Ivan Basso, das am Ende 40 Sekunden Rückstand aufwies, hatten dort deutlich mehr mit den schwierigen Windverhältnissen auf der Laguneninsel zu kämpfen. Die schwächsten Teams lagen am Ende sogar mehr als eineinhalb Minuten zurück. "Columbia ist ein Team aus Zeitfahr-Spezialisten, deshalb geht unser Rückstand in Ordnung", erklärte Basso. Der Giro-Sieger von 2006, der in den vergangenen beiden Jahren eine Doping-Sperre absitzen musste, zeigte sich insgesamt zufrieden: "Unsere Mannschaft ist darauf ausgerichtet, um den Gesamtsieg mitzukämpfen. Mit diesem Auftakt können wir gut leben."

Schlüsselbeinbruch macht keine Probleme mehr

Armstrong, der seine Form auf den Saison-Höhepunkt Tour de France im Juli hin aufbaut, hatte vor dem Giro-Start erklärt, ein Etappensieg sei sein Ziel in den kommenden Wochen. "Für den Gesamtsieg habe ich noch nicht die Kondition", sagte der US-Amerikaner, der sich vor sechseinhalb Wochen das rechte Schlüsselbein brach. Der siebenfache Sieger der Tour de France war nach seiner ersten Etappe überhaupt bei einem Giro zufrieden: "Von meiner Verletzung habe ich nichts mehr gespürt."
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