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Giro d'Italia  

Petacchi nach Sprintsieg jetzt Spitzenreiter

11.05.2009, 18:39 Uhr | dpa, sid

Allessandro Petacchi schlüpft beim Giro d'Italia ins Rosa Trikot des Spitzenreiters. (Foto: Reuters)Allessandro Petacchi schlüpft beim Giro d'Italia ins Rosa Trikot des Spitzenreiters. (Foto: Reuters) Alessandro Petacchi hat die längste Etappe des 92. Giro d'Italia im Massenspurt gewonnen. Der 35 Jahre alte Italiener verwies mit seinem kraftvollen Antritt auf der Zielgeraden den Amerikaner Tyler Farrer und seinen Landsmann Francesco Gavazzi nach dem 198 Kilometer langen dritten Tagesabschnitt zwischen Grado und Valdobbiadene auf die nächsten Plätze. Es war der insgesamt 21. Giro-Sieg des früheren Dopingsünders, der bereits am Sonntag die zweite Etappe für sich entschieden hatte.

Fünf weitere Giro-Siege aus dem Jahr 2007 waren Petacchi wegen Dopings mit der Substanz Salbutamol rückwirkend aberkannt worden.

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In der Gesamtwertung zog Petacchi mit acht Sekunden Vorsprung vor Tyler Farrer an die Spitze. Nach einem Massensturz im vorderen Teil des Feldes hatte der bisherige Spitzenreiter Mark Cavendish (Großbritannien) vom Columbia-Team den Anschluss verloren und das Rosa Trikot eingebüßt. Der siebenmalige Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong (USA) ist im Zwischenklassement mit 31 Sekunden Rückstand auf Petacchi Fünfter.

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Ausreißversuch vereitelt

Eine fünfköpfige Gruppe mit den beiden Italienern Giuseppe Palumbo und Mauro Facci sowie dem Berliner Milram-Profi Björn Schröder bestimmte lange Zeit die Flachetappe. Ihr Vorsprung betrug teilweise fast sechs Minuten. Doch nach 163 Kilometern wurden die Ausreißer wieder vom Peloton geschluckt. 196 Fahrer waren nach der dritten Etappe noch dabei. Letztes Opfer war US-Profi Christian Vande Velde (Garmin), der nach einem Sturz bei Kilometer 140 aufgeben musste. Vande Velde war bei der Tour de France im Vorjahr Fünfter der Gesamtwertung.

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Die Berge warten schon

Bereits am Dienstag rollt der Giro in die Berge. Das Teilstück führt von Padua über 162 Kilometer bis zur Bergankunft ins 1466 Meter hoch gelegene San Martino di Castrozza. Zuvor steht nach 120 Kilometern der erste Berg der zweiten Kategorie auf dem Programm, der Croce d'Aune. Tags darauf geht es auf die Seiseralm (1844 Meter). Dort droht den Profis beim 24,9 Kilometer langen Anstieg mit einer Maximalsteigung von elf Prozent ein erneuter Härtetest.

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