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Radsport  

Armstrong bricht am Berg völlig ein

13.05.2009, 17:31 Uhr | sid, dpa

Der siebenmalige Tour-Sieger Lance Armstrong. (Foto: imago)Der siebenmalige Tour-Sieger Lance Armstrong. (Foto: imago) Lance Armstrong hat ausgerechnet am 100. Geburtstag des Giro d'Italia den wohl schwersten Einbruch seiner Karriere erlitten. Bei der Bergankunft auf der 1844 Meter hohen Seiser Alm verlor der Texaner drei Minuten auf Tagessieger Denis Mentschow aus Russland. Top-Favorit Danilo Di Luca aus Italien fuhr auf Platz zwei und übernahm mit fünf Sekunden Vorsprung vor dem Schweden Thomas Lövkvist die Führung in der Gesamtwertung.

Tour-de-France-Rekordsieger Armstrong konnte im Finale des strapaziösen Streckenabschnitts über 125 Kilometer von San Martino di Castrozza nicht mit den besten Kletterern mitgehen. Armstrong liegt bereits nach fünf Etappen 3:34 Minuten hinter Di Luca.

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Armstrong muss am Berg zurückstecken

Bei der zweiten von sechs Bergankünften der 92. Italien-Rundfahrt brachte wie erwartet die 25 Kilometer lange Kletterpartie zur Seiser Alm die Entscheidung. Früh musste Rückkehrer Armstrong einsehen, dass er nach seinem im März erlittenen Schlüsselbeinbruch nicht um den Gesamtsieg wird mitfahren können. Schnell verlor der Texaner mehr als eine Minute auf die siebenköpfige Spitzengruppe, die lange von Sieganwärter Ivan Basso angeführt wurde.

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Ausreißer können Vorsprung nicht halten

Eine siebenköpfige Gruppe um den Franzosen Thomas Voeckler hatte schon nach fünf Kilometern attackiert und lange das Feld angeführt. In der Endphase spielten die Ausreißer aber keine Rolle mehr. Sie hatten sich aber immerhin am 100. Geburtstag des Giro - die erste Auflage startete am 13. Mai 1909 - in Szene setzen können.

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