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Radsport  

Armstrongs Team droht Lizenz-Entzug

15.05.2009, 13:05 Uhr | sid

Armstrong und seine Teamkollegen beim Giro d'Italia (Foto: imago)Armstrong und seine Teamkollegen beim Giro d'Italia (Foto: imago) Dem Radsport-Profi-Team Astana um den siebenmaligen Tour-de-France-Sieger Lance Armstrongs droht wegen ausstehender Gehaltszahlungen der Entzug der Pro-Tour-Lizenz - möglicherweise schon während des laufenden Giro d'Italia. "Es kann nicht sein, dass die beste Mannschaft bei Rundfahrten ihre Profis nicht bezahlen kann.

Dies muss beendet werden", sagte Alain Rumpf, Manager der Pro Tour, der französischen Nachrichtenagentur AFP: "Wenn sich die Situation nicht ändert, wird die UCI handeln, und zwar ohne das Ende des Giro abzuwarten."

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Fahrer gehen auf Konfrontationskurs

Unterdessen sind auch die Astana-Profis auf Konfrontationskurs zu ihrem Hauptsponsor Astana gegangen. Zur siebten Etappe am Freitag traten die Fahrer mit neuen Trikots an, auf denen der Name Astana unlesbar war.Hintergrund der ausstehenden Zahlungen soll die angestrebte Rückkehr des in Kasachstan als Volksheld verehrten Alexander Winokurow sein. Armstrong und Teamchef Johan Bruyneel lehnen dies ab, die Geldgeber stehen aber offenbar auf der Seite des bei der Tour 2007 überführten Dopingsünders.Durch den Streit rückt die Gründung von Armstrongs eigenem Team näher.

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US-Amerikaner bald mit eigenem Team?

Der siebenmalige Tour-Sieger hatte kürzlich angekündigt, im Juli Pläne für einen eigenen Rennstall vorzustellen. Nun könnte er bereits bei der Tour de France in einem anderen Trikot an den Start gehen.Gerüchten zufolge soll die Astana-Mannschaft unter dem sportlichen Leiter und Armstrong-Mentor Bruyneel bei einer Neugründung größtenteils zusammengehalten werden. Der frühere Tour-Sieger Alberto Contador soll allerdings im Fall der Fälle zum spanischen Team Caisse d'Epargne wechseln, womit es bei der Tour zum Duell zwischen Armstrong und seinem Kronprinz käme.

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Hagen gewinnt siebte Etappe

Edvald Boasson Hagen hat derweil die siebte Giro-Etappe gewonnen. Der norwegische Radprofi setzte sich nach 244 Kilometer von Innsbruck nach Chiavenna vor Robert Hunter aus Südafrika und Pawel Brutt aus Russland durch. Der Italiener Danilo di Luca verteidigte das Rosa Trikot des Spitzenreiters und liegt weiter fünf Sekunden vor dem Schweden Thomas Lövkvist.


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