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Mentschow weiter Träger des Rosa Trikots

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Mentschow weiter Träger des Rosa Trikots

23.05.2009, 18:16 Uhr | dpa

Der russische Spitzenreiter Dennis Mentschow. (Foto: Reuters)Der russische Spitzenreiter Dennis Mentschow. (Foto: Reuters) Nach der dritten von insgesamt fünf Berg-Ankünften hat sich im Gesamtklassement beim 92. Giro d'Italia nichts geändert. Den Tagessieg im Ziel am Ende einer 2,1 Kilometer langen Steigung in San Luca oberhalb von Bologna sicherte sich der australische Radprofi Simon Garrans als Solist. Der Russe Denis Mentschow verteidigte sein Rosa Trikot auf der 14. Etappe nach 172 Kilometern ohne Mühe und führt weiter mit 34 Sekunden vor dem Italiener Danilo di Luca und 43 Sekunden vor dem Amerikaner Levi Leipheimer, der an der Schlusssteigung drei Sekunden auf seine direkten Konkurrenten einbüßte.

Nach seinem dritten Etappensieg am Vortag war der Brite Mark Cavendish vom Columbia-Team nicht mehr zum Start der 14. Etappe angetreten. Der Supersprinter gönnt sich vor der intensiven Tour-de-France-Vorbereitung noch einige Ruhetage.

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Spitzengruppe gibt lange den Ton an

Nach 12 Kilometern hatte sich eine 14-köpfige Spitzengruppe gebildet, in der auch der Milram-Profi Martin Müller fuhr. Der Berliner fiel aber nach 120 Kilometern zurück. 13 Fahrer nahmen das Finale an der Spitze, verfolgt von den Favoriten im Hauptfeld, in Angriff. Die Ausreißer kamen durch. Der schnellste von ihnen, Simon Garrans, sicherte den Tagessieg für die Schweizer Cervelo-Mannschaft.

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Armstrong noch nicht wieder der Alte

Lance Armstrong setzte unterdessen seine Konfrontation mit der Presse beim Jubiläums-Giro fort. Der prominente Rückkehrer hält sich weiter an sein Schweige-Gelübde, weil er sauer ist, dass er seiner Meinung nach von den Medien zum Rädelsführer des Bummelstreiks am vergangenen Sonntag gemacht worden war. Ein gewisser Frust mag dabei auch eine Rolle spielen, weil der siebenfache Toursieger bisher bei seiner Giro-Premiere nicht so einschlug, wie von ihm erhofft. Zwar deutet seine Formkurve nach oben, aber die Fortschritte - Armstrong hatte sich besonders beim Zeitfahren am Donnerstag mehr vorgenommen - gehen dem ehrgeizigen Texaner wahrscheinlich nicht schnell genug. Auf der 14. Etappe gab er sogar den Wasserträger und versorgte seine Team-Kollegen 15 Kilometer vor dem Ziel mit Getränken.

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