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Giro d'Italia: Denis Mentschow steuert auf Gesamtsieg zu

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Radsport - Giro d'Italia  

Mentschow steuert auf Giro-Gesamtsieg zu

27.05.2009, 17:30 Uhr | dpa

Denis Mentschow bleibt beim Giro d'Italia weiter auf Siegkurs. (Foto: imago)Denis Mentschow bleibt beim Giro d'Italia weiter auf Siegkurs. (Foto: imago) Denis Mentschow hat beim Tagessieg von Franco Pellizotti sein Rosa Trikot des Giro-Spitzenreiters verteidigt. Der russische Radprofi wehrte als Tagesvierter die Angriffe seines schärfsten Rivalen Danilo di Luca lange ab, verlor aber auf den Schlussmetern doch noch insgesamt 13 Sekunden auf den Italiener.

Im Gesamtklassement des 92. Giro d'Italia führt Mentschow vor Di Luca, der nur noch 26 Sekunden zurückliegt, und dem neuen Gesamtdritten Pellizotti (+ 2:00 Minuten). Der Italiener Stefano Garzelli schob sich auf der 17. Etappe von Chieti nach Blockhaus zwischen Pellizotti und Di Luca auf Rang zwei.

16. Etappe Mentschow weiter auf Siegkurs
15. Etappe Mentschow führt die Wertung an
14. Etappe Mentschow weiter souverän
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Sastre fällt weit zurück

Rückkehrer Lance Armstrong sorgte mit einer Attacke auf dem 18 Kilometer langen Schlussanstieg für Aufsehen. Doch seine alte Klasse hat der Texaner noch nicht, so dass die Favoriten um Di Luca auf der ungewöhnlich kurzen Etappe über 83 Kilometer lässig wieder an ihm vorbeiziehen konnten. Verlierer des Tages war Tour-de-France-Sieger Carlos Sastre, der nach seinem Gewinn auf der Königsetappe viel Zeit verlor, seinen dritten Gesamtrang einbüßte und auf Rang fünf rutschte.

12. Etappe Mentschow übernimmt Gesamtführung
11. Etappe Cavendish feiert zweiten Tagessieg
10. Etappe Di Luca baut Führung aus

Favoriten bleiben unter sich

13 Kilometer nach dem Start in Chieti schloss sich wie an den Vortagen eine Ausreißergruppe zusammen. Doch Sastres Cervelo-Team machte im Feld Tempo und hielt die Flüchtlinge im Blick. Dann attackierte Ivan Bassos Liquigas-Teamkollege Pellizotti, der durchaus noch in dem Kampf um den Giro-Sieg eingreifen könnte. Hinauf zum Blockhaus blieben die Favoriten um Di Luca und Mentschow aber dran, so dass am Ende die Klassement-Fahrer unter sich waren.

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Wer kann Mentschow noch aufhalten?

Das Finale der durch die Anfang April von einem schweren Erdbeben heimgesuchten Abruzzen war für Di Luca ein Heimspiel. Der Giro-Champion von 2007 wohnt nur 50 Kilometer von seinem Trainingsberg Blockhaus entfernt und hatte sich viel vorgenommen. "Ich kenne den Berg Meter für Meter", hatte Di Luca gesagt. Wie die anderen Herausforderer von Mentschow hat er nur noch zwei Chancen, entscheidende Zeit gutzumachen: Erst am Freitag bei der Bergankunft in Vesuvio, dann am Sonntag beim abschließenden Zeitfahren in Rom.

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