Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Radsport >

Scarponi holt zweiten Etappensieg

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Radsport - Giro d'Italia  

Scarponi holt zweiten Etappensieg

28.05.2009, 17:09 Uhr | dpa

Zweiter Etappensieg: Scarponi. (Foto: imago)Zweiter Etappensieg: Scarponi. (Foto: imago) Für den Mentschow-Verfolger Danilo di Luca bleibt nur noch eine aussichtsreiche Chance, den Spitzenreiter des 92. Giro d'Italia doch noch zu stürzen. Die 18. Etappe, die sich der Italiener Michele Scarponi nach 182 Kilometern in Benevento sicherte, brachte keine Änderung im Gesamtklassement:

Der 31-jährige Russe Denis Mentschow aus dem Rabobank-Team führt weiter mit 26 Sekunden vor dem Giro-Sieger von 2007. Di Lucas Landsmann Franco Pellizotti ist Dritter mit 2:00 Minuten Rückstand.

17. Etappe Tagessieg für Pellizotti
16. Etappe Mentschow weiter auf Siegkurs
Schwerer Sturz Horillo außer Lebensgefahr

Letzte Chance am Vesuv

Di Luca kann jetzt nur noch auf die Etappe an diesem Freitag hoffen, die auf dem Vesuv oberhalb Neapels endet. Das 14,4 Kilometer lange Einzelzeitfahren zum Abschluss des Jubiläums-Giro am Sonntag in Rom dürfte eher Mentschow bevorteilen, der mit dem Sieg im ersten Zeitfahren in Cinque Terre seine Basis zu seinem womöglich ersten Giro-Sieg gelegt hatte.

Das Feld lässt die Ausreißer ziehen

Nach 64 Kilometern hatte sich eine 25-köpfige Spitzengruppe gebildet, die zum Teil bis zu sechs Minuten Vorsprung hatte. Unter diesmal ausnahmsweise bedecktem Himmel kamen die Ausreißer größtenteils durch, auch weil die Favoriten im Feld kein großes Interesse an einer ernsthaften Verfolgung hatten. Eine kleine Erholung vor der letzten Bergetappe auf dem Vesuv kamen ihnen gerade recht.

Ehemaliger Fuentes-Kunde

Scarponi, ein geständiger Kunde des mutmaßlichen Doping-Arztes Eufemiano Fuentes, holte in Benevento seinen zweiten Etappensieg. Alle Favoriten passierten die Ziellinie 3:58 Minuten nach dem Italiener, der ein Jahr gesperrt war.

Rabobank wiegelt ab

Die Teamleitung von Rabobank stellte sich erneut vor seinen Kapitän Mentschow. Die Affäre um die Wiener Blutspende-Klinik Humanplasma, die zu deren Kunden auch Rabobank-Profis gezählt haben sollen, ist aus Sicht der Führungsebene weit weg. "Das ist doch eine ganz alte Geschichte. Sie stammt aus dem vergangenen Jahr. Wir konzentrieren uns hier darauf, den Giro zu gewinnen", sagte der sportliche Leiter Erik Breukink am Start zur 18. Etappe.

Fahrer würden auf Verlangen aussagen

Ob einzelne Fahrer seines Rennstalls - einschließlich Mentschow - von der Wiener Doping-Soko bereits befragt wurden, wollte Ex-Profi Breukink nicht sagen. Er bekräftigte aber noch einmal, dass er und auch seine Teammitglieder auf Verlangen als Zeugen aussagen würden.

Weitere Meldungen aus dem Radsport

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Anzeige
Biermann über den Gipfelsturm 
"Das war ein richtiges Gänsehautgefühl"

Der deutsche Amateur-Radsportler erklimmt den Mont Ventoux mit einem Spenderherz. Video

"So schnell wie seit 10 Jahren nicht" 
Christoph Biermann gerät in Köln an seine Grenzen

Beim Velodom wird deutlich: Die Härte am Berg fehlt ihm nach seiner Herztransplantation noch. Video

Nach Herztransplantation auf den Mont Ventoux 
Christoph Biermann und das Rennen seines Lebens

Acht Monate wartete der Hobby-Radfahrer auf ein Spenderherz. Jetzt nimmt er den Ventoux ins Visier. Video



Anzeige
shopping-portal