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Vuelta a Espana: Greipel holt deutschen Sieg

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Radsport - Spanienrundfahrt  

Sturz-Festival: Greipel holt deutschen Sieg

01.09.2009, 18:03 Uhr | dpa

Etappensieg bei der Vuelta: Greipel. (Foto: Reuters)Etappensieg bei der Vuelta: Greipel. (Foto: Reuters) Bei einem wahren Sturzfestival hat Andre Greipel bei der diesjährigen Vuelta den zweiten deutschen Etappensieg eingefahren. Der Profi vom Team Columbia setzte sich am Ende im Sprint einer vierköpfigen Spitzengruppe durch, die sich nach einem Massensturz kurz vor dem Ziel gebildet hatte.

In die Karambolage 2,8 Kilometer vor dem Ziel des 4. Tages-Abschnitts war auch Spitzenreiter Fabian Cancellara verwickelt. Doch der Zeitrückstand kam nicht in die Wertung, so dass der Schweizer das goldene Trikot verteidigen konnte. Einige der gestürzten Profis konnten nur noch mit Hilfe ihrer Teamkollegen ins Ziel rollen.

3. Etappe Greipel verpasst Erfolg
2. Etappe Ciolekt sprintet zum Sieg
Spanien-Rundfahrt Cancellara gewinnt Prolog

Auch Ciolek stürzt

Nachdem es schon im Verlaufe des 225,5 Kilometer langen Tagesabschnitt von Venlo nach Lüttich zahlreiche Stürze und Unfälle gegeben hatte, waren an dem Crash kurz vor dem Ziel mindestens 40 Fahrer beteiligt. Nur die ersten sieben Fahrer kamen durch einen Verkehrskreisel, bevor der Achte eine Kettenreaktion auslöste. Über die endgültige Wertung der vierten Etappe musste die Jury noch entscheiden. Das Gesamtklassement wird von Cancellara vor dem Neuseeländer Gregory Henderson und Gerald Ciolek angeführt. Auch den Milram-Profi hatte es bei Regen und glitschigen Straßen erwischt, nach einem Sturz konnte der Sieger der zweiten Etappe aber weiterfahren. Tagessieger Greipel rückte in der Gesamtwertung der 64. Auflage der Spanien-Rundfahrt auf Rang sechs vor.

Auf den Spuren des Klassikers

Auf dem vierten Tagesabschnitt mussten sich die Profis auf den 225,5 Kilometern vom niederländischen Venlo ins belgische Lüttich erstmals mit der ersten Bergwertungen der 4. Kategorie auseinandersetzen, nachdem das Profil vorher nur flach war. Der Holländer Lars Boom entschied die Prüfung für sich und fuhr ins Berg-Trikot. Bei empfindlicher Kühle war es auf der längsten Etappe der Vuelta, die teilweise auf dem Streckenverlauf des Klassikers Lüttich-Bastogne-Lüttich ausgetragen wurde, immer wieder zu Stürzen gekommen.

Ein Tag Ruhe für die Fahrer

Milram-Profi Dominik Roels hatte wie schon auf der zweiten Etappe mit einem langen Ausreiß-Versuch für Aufmerksamkeit gesorgt und nebenbei noch die erste Sprintwertung des Tages gewonnen. Auf Kilometer 21 mit drei Kollegen abgefahren, wurden er und seine Begleiter 185 Kilometer später eingefangen. Am Mittwoch gibt es einen Ruhetag, bevor das Feld am Donnerstag in Spanien 174 Kilometer v on Tarragona nach Vina Ros in Angriff nimmt.

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