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Radsport: André Greipel bei der Vuelta mit Etappensieg

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Radsport - Vuelta  

Greipel mit Etappensieg ins Goldene Trikot

03.09.2009, 19:16 Uhr | sid

André Greipel jubelt bei der Zielankunft. (Foto: Retuers)André Greipel jubelt bei der Zielankunft. (Foto: Retuers) André Greipel ist bei der Vuelta mit seinem zweiten Etappensieg ins Goldene Trikot des Spitzenreiters gefahren. 48 Stunden nach seinem Coup in Lüttich ließ der Radprofi aus Hürth im Ziel des 5. Teilstücks dem belgischem Ex-Weltmeister Tom Boonen und dem Italiener Daniele Bennati keine Chance. Mit seinem bereits 17. Saisonerfolg verdrängte Columbia-Sprinter Greipel den Schweizer Fabian Cancellara dank einer Zeitgutschrift von 20 Sekunden von der Spitze der Gesamtwertung.

Milram-Ass Gerald Ciolek stürzte kurz vor Schluss der 174 Kilometer langen Etappe von Tarragona nach Vinaros und konnte daher im Finale nicht um den Sieg mitsprinten.

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Sensationelles Comeback nach Verletzung

"Er ist auf einem Top-Niveau zurück. Das ist schon gigantisch", lobte Columbia-Sportdirektor Rolf Aldag am Rande einer Fahrrad-Messe in Friedrichshafen seinen Supersprinter. Dabei hatte es zu Jahresbeginn noch nicht so ausgesehen, als würde Greipel eine starke Saison fahren können. Bei der Tour Down Under im Januar brach er sich die Schulter und konnte anschließend 13 Wochen lang keinen Wettkampf bestreiten.

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Greipel tritt in Ullrichs Fußstapfen

Nun feierte Greipel bei glühender Hitze mit dem Vuelta-Doppelschlag einen der größten Karriere-Siege. Zugleich ist der 27-Jährige der erste deutsche Fahrer im Goldenen Trikot nach Jan Ullrich, der sich 1999 am Ende den Gesamtsieg bei der Vuelta sicherte. Bei der Tour de France hatte Greipel noch nicht zum Columbia-Aufgebot gezählt, da für ihn am teaminternen Rivalen Mark Cavendish kein Vorbeikommen war.

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Ausreißer werden gestellt

Bereits nach 6000 Metern hatte sich am ersten Tag, an dem die dreiwöchige Rundfahrt durch Spanien führte, eine Spitzengruppe gebildet - am Ende erfolglos. Denn der letzte Flüchtling wurde vom heranrasenden Feld 18 Kilometer vor dem Ziel in Vinaros gestellt, so dass es zum erwarteten Massensprint kam und Greipel jubeln konnte.

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