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Damiano Cunego holt sich den Tagessieg

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Radsport - Vuelta  

Damiano Cunego holt sich den Tagessieg

13.09.2009, 22:08 Uhr | dpa

Damiano Cunego in der Abfahrt. (Foto: Reuters)Damiano Cunego in der Abfahrt. (Foto: Reuters) Die vierte Bergankunft der Vuelta auf der 14. Etappe entschied Damiano Cunego nach 157 Kilometern in der Sierra de la Pandera im Alleingang für sich. Der Italiener, der sich weiter für die Weltmeisterschaft in zwei Wochen empfahl, feierte damit seinen zweiten Etappensieg. Der umstrittene Alejandro Valverde geht mit 31 Sekunden Vorsprung vor dem Niederländer Robert Gesink in die letzte Woche der Spanien-Rundfahrt.

Dem 29-jährigen Spanier reichte im Ziel ein fünfter Platz, um sein Goldtrikot als Führender der Gesamtwertung zu verteidigen. Er holte sogar noch vier Sekunden auf Gesink heraus, obwohl er vier Kilometer vor dem Gipfel des 1800 Meter hohen Pandera schon platt schien.

13. Etappe Valverde schlägt zurück
12. Etappe Valverdes Vorsprung schmilzt
11. Etappe Greipel bleibt der dritte Tagserfolg verwehrt

Skandal droht

Sollte Valverde am nächsten Sonntag in Madrid die Vuelta im Goldenen Trikot beenden, droht dem Radsport der nächste Skandal. Sein Sieg würde nur unter Vorbehalt gelten und vom Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs CAS abhängen. Die oberste Instanz der Sportgerichtsbarkeit hat im Fall Valverde alle Hände voll zu tun. Bis Ende des Jahres soll über die Einsprüche des Radsport- Weltverbandes UCI und der WADA gegen das nicht vollzogene weltweite Fahrverbot gegen Valverde entschieden werden. Der Profi hat ebenfalls den CAS bemüht, um die Rechtmäßigkeit des Urteils des Italienischen Olympischen Komitees (CONI) gegen ihn zu prüfen.

9. Etappe Valverde schlüpft in Gold
Doping Neue Gerüchte um Rasmussen

Valverde eigentlich zwei Jahre gesperrt

Das CONI hatte den Spanier nach einer Blut-Analyse bei der Tour de France 2008 auf italienischem Boden als Kunden des mutmaßlichen Doping-Arztes Eufemiano Fuentes entlarvt und am 11. Mai für zwei Jahre gesperrt. Die Vuelta-Organisatoren sahen wegen der schwebenden Verfahren keinen Grund, ihren populären Landsmann, der bei der Tour im Juli die Rote Karte gesehen hatte, nicht starten zu lassen.

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