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Radsport: Linus Gerdemann beteuert seine Unschuld

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Gerdemann: "Es gibt nichts zu verbergen"

06.10.2009, 10:50 Uhr | sid

Linus Gerdemann beteuert seine Unschuld. (Foto: imago)Linus Gerdemann beteuert seine Unschuld. (Foto: imago) Milram-Kapitän Linus Gerdemann hat nach den gegen ihn erhobenen Doping-Verdächtigungen seine Unschuld beteuert. "Von mir können alle Dopingproben der letzten Jahre geöffnet und unter neuen Methoden überprüft werden, es gibt nichts zu verbergen", sagte der 27-Jährige der "Münsterländischen Volkszeitung" und bekräftigte, dass er in seiner Karriere nie gedopt habe.

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Auffällige Schwankungen bei Blutwerten

Am Sonntag hatte die ARD von auffälligen Blutwerten Gerdemanns und des 2007 zurückgetretenen Jan Ullrich in ihrer T-Mobile-Zeit berichtet, die aus einem von der Universität Hamburg erstellten und von der Freiburger Staatsanwaltschaft in Auftrag gegebenen Blutgutachten hervorgehen. Dabei ist von erheblichen Hämoglobinschwankungen im Zeitraum von Januar bis Mai 2006 die Rede. Dies könnte ein Hinweis auf Doping sein

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Gerdemann: "Nie über auffällige Werte informiert worden"

"Bislang weiß ich gar nicht genau, was mir vorgeworfen wird, mir liegen mit Ausnahme der beiden veröffentlichten Werte keine weiteren Daten oder Fakten vor. Nochmals sage ich, dass ich nie über auffällige Werte informiert worden bin", sagte der Deutschland-Toursieger von 2008, der bislang noch keinen Rechtsbeistand eingeschaltet hat: "Es wird hierzu von mir keinen Schnellschuss geben."

Gerdemann ist ratlos

Gerdemann, der am Wochenende eine für ihn enttäuschend verlaufene Saison beendet hatte, zeigte sich frustriert. "Es tut weh, wenn man so angegriffen wird. Das kostet Nerven, emotional lässt mich das nicht kalt. Ich bin ratlos", sagte der Deutschland-Toursieger von 2007.

Schwieriger Unschulds-Nachweis

In der Tat dürfte es für den Anti-Doping-Vorkämpfer Gerdemann schwer werden, die Verdächtigungen zu entkräften. Bei den Blutwerten handelt es sich offenbar um von den damaligen Teamärzten erstellte Werte der T-Mobile-Profis. Diese lassen sich aber im Nachhinein vermutlich nicht mehr belegen, da das Blut wohl nicht mehr vorhanden ist.

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