Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Radsport >

Tour de France: Streckenprofil für Frankreich-Rundfahrt 2010 vorgestellt

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Radsport - Tour de France  

Zweimal über den Tourmalet in Richtung Paris

14.10.2009, 14:10 Uhr | dpa

Alberto Contador präsentiert das Streckenprofil der Tour de France 2010. (Foto: Reuters)Alberto Contador präsentiert das Streckenprofil der Tour de France 2010. (Foto: Reuters) Unter den kritischen Blicken der Seriensieger Lance Armstrong und Alberto Contador ist die für Zeitfahr-Spezialisten wenig attraktive 97. Tour de France vorgestellt worden. Nach dem Start am 3. Juli in Rotterdam nimmt die Frankreich-Rundfahrt Kurs auf Brüssel und hat auch Passagen des Kopfsteinpflaster-Klassikers Paris-Roubaix im Programm.

Das einzige 51 Kilometer lange Einzelzeitfahren in Bordeaux und der zweimal zu absolvierende Anstieg auf den Pyrenäen-Riesen Tourmalet zählen auf den insgesamt 3596 Kilometern zu weiteren Haupt-Schwierigkeiten der kommenden Tour. Das Finale am 25. Juli 2010 steigt wie immer seit 1975 auf den Pariser Champs Elysées.

Grafik Der Streckenverlauf der 97. Tour de France in der Übersicht

Radsport Frank Vandenbroucke ist tot
Video Ex-Radprofi Vandenbroucke tot aufgefunden

Armstrong-Team wartet auf ProTour-Lizenz

"Ein Parcours für Bergspezialisten", frohlockte Titelverteidiger Contador. "Leider fehlt auch ein Teamzeitfahren", lautete Armstrongs Kurz-Kommentar nach der Strecken-Präsentation in Paris. "Ich bin im kommenden Jahr 39 Jahre alt und ich weiß nicht, ob das sehr hilfreich ist. Natürlich ist es mein Ziel, die Tour noch einmal zu gewinnen, zumal mit meinem neuen Team RadioShack. Aber es gibt sehr starke Konkurrenten", sagte Armstrong, der für seine neue Mannschaft noch immer auf die ProTour-Lizenz des Weltverbandes UCI wartet.

Kein positiver Dopingfall bei der Tour 2009

Von gedrückter Stimmung der Radsport-Familie im Palais des Congrès zwei Tage nach dem tragischen Tod des Belgiers Frank Vandenbroucke unter bisher noch nicht geklärten Umständen war nicht viel zu merken. Auch die Vorwürfe der Französischen Anti-Doping-Agentur AFLD, dass die Kontrollen bei der vergangen Tour nicht immer regelkonform abgelaufen seien, ließen die Beteiligten kalt. Tour-Direktor Christian Prudhomme betonte noch einmal - nicht ohne Stolz - dass die 96. Tour ohne positiven Dopingfall über die Bühne gegangen war.

Doping Wirbel nach Vorwürfen gegen Gerdemann
Radsport Armstrong holt Klöden in sein Team

Startschuss fällt in Rotterdam

Die Niederlande sind die neue Mitte der Radsport-Welt. Nicht nur die 97. Tour startet im kommenden Jahr in Rotterdam. Vorher zieht der Giro d'Italia zum Start am 8. Mai nach Amsterdam um. Die WM 2012, mit geändertem Modus und auf zehn Tage ausgedehnt, ist in drei Jahren in der Region Limburg rund um Maastricht zu Gast. Assen war im vergangenen August Schauplatz des Auftaktes der Spanien-Rundfahrt, die in den drei Wochen danach niemals einen solchen Zuschauer-Zuspruch erhielt wie in den Niederlanden.

Weitere Meldungen aus dem Radsport

Schleck bereitet Contador mehr Sorgen als Armstrong

Contador hatte schon vor der Präsentation große Töne gespuckt. Der zweifache Tour-Sieger sagte der französischen Sportzeitung "L'Equipe", er habe mit Blick auf die nächste Saison 2010 "vor niemandem Angst". Der 26-jährige Spanier erlaubte sich auch einen Seitenhieb auf Erzrivale und Ex-Teamkollege Armstrong. "Andy Schleck bereitet mir deutlich mehr Sorgen", sagte Contador auf die Frage, ob er den US-amerikanischen Tour-Rekordsieger als seinen größten Gegner im kommenden Jahr bei der Großen Schleife ansehe.

Zukunft von Astana ungewiss

Contador räumte ein, Armstrongs Weggang vom kasachischen Astana-Team habe ihn von einer großen Last befreit. "Ganz ehrlich, ich konnte mir nicht vorstellen, eine solche Saison noch einmal zu fahren und vor allem noch eine Tour unter den selben Bedingungen zu absolvieren." Ganz sorgenfrei ist der Madrilene vor der neuen Saison aber nicht. Seine Gedanken beschäftigen sich mit der ungewissen Zukunft seines Astana-Teams, das er liebend gerne so schnell wie möglich verlassen würde. "Das Problem ist, dass ich immer noch auf ein echtes Sportprojekt der Astana-Manager warte", sagte Contador.

Führung noch nicht geklärt

Man wisse nicht, so Contador über Astana, "wer das Team in der nächsten Saison führen wird, und nicht einmal, ob die Zukunft (der Mannschaft) im Radsport gefährdet" sei. "Wenn sich aber morgen alles klären sollte, dann werde ich keine Probleme damit haben, mein Vertragsjahr zu erfüllen", versicherte der Spanier.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Anzeige
Biermann über den Gipfelsturm 
"Das war ein richtiges Gänsehautgefühl"

Der deutsche Amateur-Radsportler erklimmt den Mont Ventoux mit einem Spenderherz. Video

"So schnell wie seit 10 Jahren nicht" 
Christoph Biermann gerät in Köln an seine Grenzen

Beim Velodom wird deutlich: Die Härte am Berg fehlt ihm nach seiner Herztransplantation noch. Video

Nach Herztransplantation auf den Mont Ventoux 
Christoph Biermann und das Rennen seines Lebens

Acht Monate wartete der Hobby-Radfahrer auf ein Spenderherz. Jetzt nimmt er den Ventoux ins Visier. Video



Anzeige
shopping-portal