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Frank Vandenbroucke soll getrunken und Drogen genommen haben

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Radsport  

Waren Alkohol und Drogen im Spiel?

19.10.2009, 13:01 Uhr | sid

Beim Tod von Frank Vandenbroucke sollen Alkohol und Drogen im Spiel gewesen sein. (Foto: imago)Beim Tod von Frank Vandenbroucke sollen Alkohol und Drogen im Spiel gewesen sein. (Foto: imago) Durch ein Gewaltverbrechen ist der belgische Radprofi Frank Vandenbroucke nach einer ersten Autopsie nicht gestorben. Dafür sollen aber große Mengen Alkohol und auch Drogen im Spiel gewesen sein. Das berichtet die belgische Zeitung "Het Laatste Nieuws".

"Ich bin mit dem Hotelier in das Zimmer gegangen. Frank lag auf dem Bett. Er war tot. Daneben lag ein Beutel mit Drogen, einer Spritze und einem Teelöffel. Aber ich habe nicht gesehen, wie Frank die Drogen genommen hat", sagte die Prostituierte Seynabou Diop dem Blatt. Die 30-Jährige hatte Vandenbroucke in der Nacht vor seinem Tod in dessen Urlaubsort Saly/Senegal kennengelernt.

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Eine Flasche Champagner und eine Flasche Whiskey

Diop sagte, sie habe Vandenbroucke in einer Bar getroffen. Er sei sehr zuvorkommend gewesen, habe aber auch viel getrunken. "Eine Flasche Champagner und eine Flasche Whiskey", sagte Diop. Sie begleitete Vandenbroucke zum Hotel, er bat sie jedoch am Pool zu warten, weil er sich nicht gut fühlte.

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Auf den Füßen war Erbrochenes

Wenig später ging die momentan wegen des Diebstahls von zwei Mobiltelefonen und Bargeld inhaftierte Diop in Vandenbrouckes Zimmer. "Er schlief sitzend auf dem Bett. Sein Kopf war zwischen den Beinen, auf seinen Füßen war Erbrochenes", sagte Diop. Sie habe dann das Zimmer verlassen. Erst am Nachmittag sei sie wiedergekommen und habe den Leichnam entdeckt.

Einstichstellen im Arm

Bei der Autopsie von Vandenbrouckes Leichnam waren Einstichstellen im Arm entdeckt worden. Der Körper soll nach Belgien überführt werden, dort sollen genauere toxikologische Untersuchungen vorgenommen werden, um festzustellen, ob Drogenmissbrauch im Zusammenhang mit seinem Tod steht. Die Todesursache war eine beidseitige Lungenembolie.

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