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Radsport: Astana erhält Lizenz unter Vorbehalt

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Radsport  

Astanas Zukunft ist erst einmal gesichert

26.11.2009, 13:10 Uhr | dpa

Tour-Sieger Alberto Contador bleibt bei Astana. (Foto. imago)Tour-Sieger Alberto Contador bleibt bei Astana. (Foto. imago) Der Astana-Rennstall hat im zweiten Anlauf die ProTour-Lizenz für 2010 - unter Vorbehalt - erhalten. Das teilte der Radsport-Weltverband UCI mit. 17 Teams, darunter die einzige deutsche ProTour-Equipe Milram, bekamen die Startberechtigung für die Eliteliga des Radsports.

Astana muss allerdings noch eine zusätzliche finanzielle Bürgschaft hinterlegen, um die Fahrer-Gehälter für Tour-Champion Alberto Contador und Co. abzusichern.

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Lampre muss noch zittern

Die amerikanische RadioShack-Mannschaft mit dem siebenmaligen Sieger der Tour de France Lance Armstrong und Andreas Klöden sicherte sich die Lizenz bis einschließlich 2013. Dagegen verweigerte der ProTour-Rat der UCI dem italienischen Lampre-Rennstall mit dem ehemaligen Dopingsünder Danilo Hondo die Registrierung. Eine endgültige Entscheidung darüber, ob dem Team die ProTour-Lizenz entzogen wird, wird die Lizenzierungskommission der UCI treffen. Ein Zeitpunkt dafür wurde nicht genannt.

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Contador wird bleiben

Aufgrund der vorläufigen Lizenzvergabe an Astana will Tour-Sieger Alberto Contador seinen Vertrag beim kasachischen Team erfüllen. "Ich werde wie erwartet bei Astana bleiben", sagte der 26-Jährige. Der Spanier hatte ursprünglich wechseln wollen und seine mögliche Weiterbeschäftigung an verschiedene Bedingungen geknüpft. Contador kritisierte insbesondere die Weiterbeschäftigung des nach seiner Doping-Sperre zurückgekehrten Kasachen Alexander Winokurow.

Pereiro als Helfer verpflichtet

Als einen der wichtigsten Contador-Helfer vermeldete Astana die Verpflichtung des Spaniers Oscar Pereiro, der nach dem Dopingfall Floyd Landis 2006 den Toursieg zugesprochen bekommen hatte.

Monatelang aufs Gehalt gewartet

In diesem Jahr hatte es erhebliche Zahlungsschwierigkeiten bei Astana gegeben. Fahrer und weitere Angestellte mussten zum Teil monatelang auf ihr Gehalt warten. Vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen forderte die UCI eine Zusatz-Garantie. Bei Nicht-Einhaltung der Bedingungen drohte der Verband mit der Rücknahme der Lizenz.

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