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Radsport - Valverde: Wirbel um mögliche Vergeltung

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Wirbel um mögliche Vergeltung für Valverde

| dpa, dpa

Radsport - Valverde: Wirbel um mögliche Vergeltung.

Spanier unter sich: Die Murcia-Rundfahrt soll wegen der Dopingsperre von Alejandro Valverde (rechts) ohne Italiener stattfinden. (Foto: imago)

Es könnte Rache für einen Landsmann sein. Bei der Murcia-Rundfahrt der Radprofis sorgt der Vorwurf gegen den spanischen Veranstalter für Wirbel, er habe mit Absicht keine Italiener zu dem Etappenrennen zugelassen. Der Grund soll Vergeltung für die Dopingsperre des Spaniers Alejandro Valverde in Italien sein.

Der Präsident des Radsport-Weltverbandes UCI, Pat McQuaid, sprach nach Presseberichten von einer "Schande" und forderte von den Verantwortlichen eine Entschuldigung.

Lieber eine Chance für Spanier

Der Veranstalter Francisco Guzmán hatte vor einem Monat gesagt, statt zweitklassige italienische Teams zu dem Rennen zuzulassen, wolle er lieber den Spaniern eine Chance geben. Mit Verweis auf die Dopingsperre seines spanischen Landsmanns durch das Nationale Olympische Komitee Italiens (CONI) fügte er hinzu: "Außerdem nach der Schweinerei, die die Italiener sich mit Valverde erlaubt hatten...." Die Sperre für Valverde, dem eine angebliche Verwicklung in den Skandal um den spanischen Dopingarzt Eufemiano Fuentes zur Last gelegt wird, ist international nicht anerkannt und gilt nur für Italien.

Veranstalter weist Vorwürfe zurück

Nun wies Guzmán den Vorwurf zurück, italienische Teams von der Murcia-Rundfahrt grundsätzlich ausgeschlossen zu haben. Man habe seine Worte missverstanden, betonte er. Die Spitzenteams aus Italien seien durchaus willkommen gewesen, hätten aber von sich aus kein Interesse an einer Teilnahme gehabt. Andere Mannschaften aus Italien wiesen nicht das geforderte Leistungsniveau auf, so der Rennveranstalter.

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