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Radsport: Gerdemann siegt in Italien, Voigt fährt in Frankreich ins Gelbe Trikot

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Radsport  

Deutsche Fahrer top: Gerdemann siegt, Voigt in Gelb

10.03.2010, 17:58 Uhr | dpa/t-online, t-online.de, dpa

Radsport: Gerdemann siegt in Italien, Voigt fährt in Frankreich ins Gelbe Trikot.

Spitzenreiter: Jens Voigt ist bei Paris-Nizza ins Gelbe Trikot gefahren. (Foto: dpa)

Starker Tag für die deutschen Profis bei den ersten größeren Rundfahrten der Radsport-Saison. Während Linus Gerdemann die erste Etappe der italienischen Fernfahrt Tirreno-Adriatico gewann und dem Team Milram damit den dritten Sieg im Jahr 2010 bescherte, schlüpfte Jens Voigt auf dem dritten Tagesabschnitt des französischen Klassikers Paris-Nizza ins Gelbe Trikot des Gesamtführenden.

Dem Berliner Routinier reichte im Sprintfinale nach den 153 Kilometer von St. Yrieix-la-Perchen nach Aurillac beim Tagessieg des Slowaken Peter Sagan der vierte Platz, um die Spitzenposition im "classement général" zu übernehmen.

Gerdemann nach Sieg auch Spitzenreiter

Als Spitzenreiter geht auch Linus Gerdemann auf die nächste Etappe, nachdem der Milram-Kapitän den Auftakt der italienischen Rundfahrt für sich entschieden hatte. Der 27-Jährige verwies nach 148 Kilometern von Livorno nach Rosignano im Sprint einer Vierergruppe den Spanier Pablo Lastras und den Dänen Matti Breschel auf die Plätze. "Ich fühle mich stark und wir als Team haben uns hier einiges vorgenommen", sagte Gerdemann, für den es nach seinem Tagessieg bei der Mallorca Challenge der zweite Saisonerfolg war.

Milram bereitet Erfolg perfekt vor

"Wir haben in der rennentscheidenden Passage immer wieder attackiert und uns die Chance zum Sieg ermöglicht. Linus war sehr aufmerksam und hat die Etappe ganz clever für uns gewonnen", sagte Milrams Sportlicher Leiter Christian Henn. Seine Rennfahrer hatten den Coup perfekt vorbereitet: Erst attackierte in der Schlussphase Fabian Wegmann, dann sorgte der Niederländer Niki Terpstra dafür, dass die Topsprinter nicht ins Finale eingreifen konnten.

Voigt spielt seine Routine aus

In Frankreich spielte der 38 Jahre alte Voigt seine ganze Routine aus. Als im Finale der wegen Schneefalls verkürzten Etappe noch einmal ein Anstieg anstand, zeigte sich der Berliner aus dem Saxo-Bank-Team in vorderster Reihe und fuhr so wertvolle Zeit auf den bisherigen Spitzenreiter Lars Boom (Niederlande) heraus. "Ich bin sehr glücklich über das Gelbe Trikot. Im Finale habe ich ein wenig gezögert, aber es reichte. Ob ich Paris-Nizza gewinnen kann? Hoffentlich. Es ist möglich, wenn ich morgen in Mende gut fahre", sagte Voigt.

Martin in der Spitzengruppe

Zu der sechsköpfigen Spitzengruppe um Sieger Sagan, der als Zweiter nun sechs Sekunden Rückstand auf Voigt hat, gehörte auch Youngster Toni Martin. Der Profi von High Road kam noch vor Toursieger Alberto Contador (Spanien) auf Rang fünf.

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