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Radsport: Tony Martin rätselt um seine Form

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Radsport  

Martin: "Weiß nicht, wo ich stehe"

21.03.2010, 13:55 Uhr | Von Björn Lücker, t-online.de

Radsport: Tony Martin rätselt um seine Form. Tony Martin bei der Mallorca-Challenge im Februar (Foto: imago)

Tony Martin bei der Mallorca-Challenge im Februar (Foto: imago)

Bei den ersten Rennen der Saison kämpfen die Radprofis schon um Siege, doch die deutsche Tour-Hoffnung Tony Martin sucht noch nach ihrer Form. "Es läuft nicht so, wie ich es mir vorstelle. Ich bin noch auf Ursachenforschung. Denn so richtig zu erklären ist das nicht", sagte der 24-Jährige im Gespräch mit t-online.de. Martin, der bei der vergangenen Tour de France zwölf Tage das Weiße Trikot des besten Jungprofis trug, war vor wenigen Tagen beim Etappen-Rennen Paris-Nizza in die Saison gestartet. Nach starkem Beginn fiel der Eschborner vom Team Columbia immer weiter zurück und stieg auf der letzten Etappe aus.

"Bin drei oder vier Wochen hinter meinem Plan"

Ein Grund könnte eine Sehnenverletzung sein, mit der sich Martin noch vor dem Saisonstart herumplagte. "Davor war ich richtig gut drauf", sagte er und versicherte, dass die Verletzung nun ausgeheilt sei. "Aber ich habe nicht gedacht, dass mich das so weit zurückwirft. Ich bin drei oder vier Wochen hinter meinem Plan", so Martin, der seine derzeitige Form als "durchwachsen" beschreibt. Ihm fehle noch die Konstanz, um vorne mitfahren zu können. "Natürlich ist es auch moralisch schwierig, wenn man nicht genau weiß, wo man steht." Nun hoffe er, dass es bei der heute beginnenden Katalonien-Rundfahrt besser laufe und "Paris-Nizza ein gutes Training war".

Martin: Habe keine Gewichtsprobleme

Zu niedriges Gewicht durch zu hartes Wintertraining, wie eine Boulevard-Zeitung vor einigen Wochen behauptete, hätten ihn jedenfalls nicht zurückgeworfen. "Da ist überhaupt nichts dran. Da wurden Geschichten geschrieben, die nicht der Wahrheit entsprechen." Er habe das Training auch gar nicht großartig umgestellt. "Ich bin ein Fan von langen, ruhigen Einheiten. Das habe ich auch in diesem Winter wieder durchgezogen. Er wohne jetzt in der Schweiz und habe die Möglichkeit, längere Berge zu fahren. "Überzogen habe ich da aber nicht", betonte Martin.

"Ich bin ein Kämpfer"

Es sei allerdings richtig, dass sein sportlicher Leiter Rolf Aldag ihn in seinem Ehrgeiz und Trainingsfleiß manchmal bremsen müsse. Dies empfinde er aber nicht als Kritik, sondern als Kompliment. "Dadurch, dass ich öfters mal mehr mache als nötig und ein Kämpfer bin, habe ich meine sportlichen Erfolge errungen. So will ich auch bleiben."

Tour de France noch kein Thema

An die in gut dreieinhalb Monaten beginnende Tour de France will Martin, der am 1. Mai bei "Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt" sein erstes Saisonrennen in Deutschland bestreiten wird, noch keinen Gedanken verschwenden. "Für mich zählt es nun, wieder in Fahrt zu kommen und mir den Stand des vergangenen Jahres zu erarbeiten. Die Tour spielt für mich zurzeit keine Rolle."

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