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Radsport-Doping: Für Ullrich wird es noch mal eng

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Für Ullrich wird es nochmal eng

25.03.2010, 17:55 Uhr | dpa, dpa

Radsport-Doping: Für Ullrich wird es noch mal eng. Das Verfahren gegen Jan Ullrich wird vor dem CAS neu aufgerollt. (Foto: imago)

Das Verfahren gegen Jan Ullrich wird vor dem CAS neu aufgerollt. (Foto: imago)

Die Doping-Affäre Fuentes ist für den vor drei Jahren zurückgetretenen Jan Ullrich noch nicht ausgestanden. Der Radsport-Weltverband UCI hat vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS Einspruch gegen die Verfahrenseinstellung gegen den Tour-de-France-Sieger von 1997 eingelegt. Das bestätigte UCI-Sprecher Enrico Carpani in Kopenhagen, wo zur Zeit die Bahn-Weltmeisterschaft stattfindet. Die Einstellung des Verfahrens hatte die Disziplinarkammer des Schweizer Olympischen Komitees (Swiss Olympic) verfügt.

Ein Urteil muss her

"Die UCI ist nicht einverstanden mit der Entscheidung von Swiss Cycling, das Verfahren einzustellen. Wir erwarten ein Urteil, so oder so. Mehr können wir dazu nicht sagen. Das Verfahren liegt jetzt in den Händen des CAS", sagte UCI-Sprecher Enrico Carpani. Der Dachverband wollte nicht präzisieren, ob sich der Einspruch nur auf die angeblich nicht mehr vorhandene Zuständigkeit von Swiss Cycling bezieht.

Austritt schützt vor Strafe nicht

Die Disziplinarkammer hatte die Einstellung des Dopingverfahrens Mitte Februar mit Ullrichs bereits im Jahr 2006 vollzogenem Austritt aus dem Schweizer Radsport-Verband begründet. Deshalb sei der gebürtige Rostocker, der weiter in Scherzingen in der Schweiz lebt, nicht mehr im Zuständigkeitsbereich der Eidgenossen.

IOC ist auch noch dran

Auch das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Akte Ullrich noch nicht endgültig geschlossen. "Momentan können wir nichts machen. Der Fall liegt auf Eis", hatte Denis Oswald, Vorsitzender der IOC-Disziplinarkommission, im Februar vor dem Start der Winterspiele in Vancouver erklärt. Diese hatte die Akten der Bonner Staatsanwaltschaft, den Untersuchungsbericht der Freiburger Uniklinik und die wenigen freigegebenen Unterlagen zum spanischen Doping-Arzt Eufemiano Fuentes lange studiert. Für Forderungen nach Rückgabe der Gold- und Silbermedaille von Sydney hatte die Aktenlage vorerst nicht gereicht.

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