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Radsport: Greipel zieht bei "Rund um Köln" den Kürzeren

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Greipel zieht bei "Rund um Köln" den Kürzeren

05.04.2010, 18:24 Uhr | dpa, sid, sid, dpa

Radsport: Greipel zieht bei "Rund um Köln" den Kürzeren.   Bereits zum zweiten Mal konnte der Argentinier Haedo das Traditionsrennen "Rund um Köln" gewinnen.

Bereits zum zweiten Mal konnte der Argentinier Haedo das Traditionsrennen "Rund um Köln" gewinnen.

Der argentinische Radprofi Juan José Haedo hat am Ostermontag die 94. Auflage des rheinischen Radsport-Klassikers "Rund um Köln" gewonnen und damit seinen Sieg von 2007 wiederholt. Für den Top-Favoriten André Greipel vom Team Columbia blieb im Massensprint nach 198 Kilometern nur der zweite Platz.

Die unerwartete Niederlage kommentierte Greipel mit versteinerter Miene. "Nein - die drei Wochen Pause vor dem Rennen haben mir nicht geschadet. Ich habe mich gut gefühlt. Leider gibt es im Sprint immer Unvorhersehbares. Ich habe von Haedo eine kleine Welle gekriegt und musste zwei, drei Tritte auslassen. Aber trotzdem gratuliere ich ihm. Er war stark", sagte Greipel, dessen Team im Rennen durch das Bergische Land alles dafür getan hatte, dass es zu einer Massenankunft kam. Rang drei belegte der Italiener Enrico Rossi (FLM). Hunderttausende von Zuschauern säumten die Strecke.

Gewohnte Bedingungen bei "Rund um Köln"


Nach den Wirren der vergangenen beiden Jahre fand die Traditionsveranstaltung diesmal wieder unter gewohnten Bedingungen statt. 2008 war "Rund um Köln" wegen Schneefalls abgesagt worden. Im Vorjahr waren auf Wunsch des übertragenden TV-Senders WDR nur National-Teams am Start - und die Stars blieben fern.

Ausreißergruppe wird gestellt


Der Beginn des Rennens war bei idealen Witterungsbedingungen geprägt von einer fünfköpfigen Ausreißergruppe, die allerdings 60 Kilometer vor dem Ziel mit ihren Kräften am Ende war. Danach versuchten es weitere Ausreißer. Aber die Teams der starken Sprinter waren auf der Hut und ließen die "Flüchtlinge" nur in überschaubarem Rahmen weg. Die letzten 4000 Meter nahm das Feld geschlossen in Angriff. Greipel hatte keinen direkten Anfahrer mehr und im Finish gegen Haedo die schlechteren Karten.

Topsprinter Greipel und Cavendish in einem Team

 
Seine Teamleitung muss den Drahtseilakt hinbekommen, Greipel neben Topsprinter Mark Cavendish ins Tour-Team zu integrieren. "Im vorläufigen Kader ist er dabei. Er fährt auf jeden Fall vorher den Giro d'Italia und da wird sich entscheiden, ob er uns die Wahl für die Tour sehr schwer macht, wenn er weiter so erfolgreich fährt wie zu Beginn dieser Saison", sagte sein Teamchef Rolf Aldag.

 

Ciolek bei Jedermann-Rennen


Topsprinter Gerald Ciolek unterzog sich nach seiner Schulter- Operation im Jedermann-Rennen einem kleinen Praxistest. Der Milram- Profi will Ende des Monats bei der Tour de Romandie wieder ins reguläre Renngeschehen eingreifen und spätestens zur Tour de France wieder topfit sein. Ciolek hatte sich bei der Katar-Rundfahrt im Februar eine Schultereckgelenksprengung und eine Handverletzung zugezogen.

 

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