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Radsport: Armstrongs Tour-Vorbereitung gerät ins Stocken

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Radsport  

Armstrongs Tour-Vorbereitung stockt, Rückflug in die USA

08.04.2010, 11:47 Uhr | dpa, dpa

Radsport: Armstrongs Tour-Vorbereitung gerät ins Stocken. Lance Armstrong kommt aufgrund der Probleme bei der Tour-Vorbereitung ins Grübeln. (Foto: imago)

Lance Armstrong kommt aufgrund der Probleme bei der Tour-Vorbereitung ins Grübeln. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Nach dem Abklingen seiner Viruserkrankung hat Lance Armstrong von Paris aus den Weg zurück in seine Heimat Texas angetreten. "Es geht besser - auf dem Weg in die Staaten", twitterte der 38-jährige RadioShack-Kapitän, nachdem er wegen eines erneuten Magen-Darm-Infektes den Circuit de la Sarthe in Westfrankreich aufgegeben hatte.

Schon Mailand-San Remo hatte der siebenfache Tour-de-France-Gewinner vor knapp drei Wochen aus dem gleichen Grund absagen müssen.

Reicht es für die Tour?

Die Absage für den ersten Frühjahrs-Klassiker hatte die Teamleitung bewogen, die Sarthe-Rundfahrt zusätzlich ins Programm für das ehrgeizige Ziel des achten Tour-Sieges im Juli zu nehmen. Jetzt droht eine weitere Verschiebung und damit steigt die Ungewissheit, ob es für den Texaner bei der Tour noch einmal reichen könnte. Bei seinem mutmaßlich größten Konkurrenten Alberto Contador läuft dagegen im Vorfeld alles wie am Schnürchen. Bisher startete der elf Jahre jüngere Spanier, der die Tour im Vorjahr vor Andy Schleck (Luxemburg) und Armstrong gewann, in drei Rundfahrten. Bei Paris-Nizza und der Algarve-Rundfahrt stand er als Gesamtsieger auf dem Treppchen.

Herber Rückschlag nach positivem Ergebnis

Die erneute Erkrankung bedeutet einen herben Rückschlag für Armstrong und sein neu gegründetes RadioShack-Team. Bei der schweren Flandern-Rundfahrt hatte er gerade wieder aufsteigende Tendenz in seiner Formkurve nach einem sehr mäßigen Saisonstart erkennen lassen und erreichte das Ziel des Rennen über 16 Kopfsteinpflaster-Anstiege in der ersten Verfolgergruppe der Spitze.

Kopfsteinpflaster-Abschnitte sind Gift für "Bergflöhe"

Danach war sein Teamchef Johan Bruyneel, der zuvor vorsichtige Kritik am eigenbrötlerischen Trainingsprogramm seines Schützlings geäußert hatte, hochzufrieden. Armstrong selbst gab zu Protokoll: "Das bringt Selbstvertrauen für die Tour." Die 3. Etappe am 6. Juli auf benachbartem Terrain könnte bei der in Rotterdam startenden Frankreich-Rundfahrt nämlich schon ein kleine Vorentscheidung bringen. Es ist kein Geheimnis, dass die unangenehmen Passagen über Kopfsteinpflaster in Belgien und Nordfrankreich für die "Bergflöhe" Contador und Schleck Gift sind. Der letzte von sieben Kopfsteinpflaster-Abschnitten befindet sich zehn Kilometer vor dem Ziel in Arenberg.

Generalprobe bei der Tour de Suisse?

Nach intensiven Trainingseinheiten in der Heimat soll die Kalifornien-Rundfahrt vom 16. bis 23. Mai der nächste Wettkampf- Termin sein. Aber laut Alain Gallopin, dem sportlichen Leiter bei RadioShack, könnte das Armstrong-Programm modifiziert werden, so dass er davor noch die SCRAM-Tour bestreiten könnte. Die Tour-Generalprobe könnten dann im Juni die Dauphiné in den französischen Alpen oder die Tour de Suisse bilden.

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