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Radsport: Belgier gewinnt Amstel Gold Race

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Belgier gewinnt Amstel Gold Race

18.04.2010, 19:43 Uhr | dpa, dpa

Radsport: Belgier gewinnt Amstel Gold Race. Sieger im 45. Amstel Gold Race: der Belgier Gilbert. (Foto: imago)

Sieger im 45. Amstel Gold Race: der Belgier Gilbert. (Foto: imago)

Wieder kein Heimsieg für die Niederländer: Der 27-jährige Belgier Philippe Gilbert hat das 45. Amstel Gold Race gewonnen und seinem Lotto-Omega-Team den heiß ersehnten ersten Saisonsieg beschert. Gilbert hatte am Cauberg 400 Meter vor dem Zielstrich im holländischen Limburg aus einer etwa 20 Fahrer starken Spitzengruppe attackiert und die Konkurrenz stehen lassen.

Mit gebührendem Abstand fuhr der Kanadier Ryder Hesjedal vor dem Italiener Enrico Gasparotto durchs Ziel. Deutsche Profis hatten mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun.

Flugchaos dezimiert die Starterliste

Wegen der Flugbehinderungen in Europa nach dem Vulkanausbruch auf Island war das Fahrerfeld von 192 auf 177 Starter geschrumpft. Besonders hatte es das spanische Caisse d'Epargne-Team erwischt, das ohne den Mitfavoriten Alejandro Valverde und Luis Leon Sanchez mit insgesamt nur drei Fahrern antrat. Dafür stellte der Radsport-Weltverband UCI eine Sondergenehmigung aus. Die Mannschaftsstärke muss ansonsten mindestens fünf Fahrer betragen. Der Toursieger von 2008, Carlos Sastre (Spanien), und der Tour-Vierte von 2009, Bradley Wiggins (England), steckten ebenfalls an ihren spanischen Wohnorten fest und verzichteten notgedrungen auf einen Amstel-Start.


Stressige Anreise für einige Profis

Der US-Profi Chris Horner hatte nicht vor einer 17-stündigen Autofahrt zurückgeschreckt und war am Sonntag pünktlich am Start in Maastricht. Fast genauso lange war der Österreicher Peter Wrolich vom Milram-Team aus Kärnten kommend unterwegs. Die Helikopter, die die TV-Live-Übertragung bei der Fahrt durch die schmalen Straßen Limburgs garantierten, flogen mit einer Sondergenehmigung des niederländischen Verkehrsministers.

Hektische Schlussphase

Lange war das Rennen von einer siebenköpfigen Ausreißergruppe bestimmt gewesen, in der auch Wrolich fuhr. Sie waren 220 Kilometer allein an der Spitze. Aber 31 Kilometer vor dem Ziel war die auf fünf Fahrer geschrumpfte Formation gestellt und die Favoriten um Gilbert, den Vorjahressieger Sergej Iwanow (Russland), Frank Schleck (Luxemburg) und Daminao Cunego (Italien) formierten sich. Nach zahlreichen Attacken in der hektischen Schlussphase hatte Gilbert die stärksten Beine und machte den 1200 Meter langen Cauberg in Valkenburg zu seiner Bühne. Bei herrlichem Sonnenschein standen mehrere Hunderttausend Zuschauer Spalier an der Strecke. Bevorzugte Zuschauerregionen waren die insgesamt 31 Anstiege, wie die Zielpassage den Cauberg hinauf.

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