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Radsport: Weltmeister Evans siegt beim Flèche Wallonne

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Große Ehre für Cadel Evans

21.04.2010, 18:10 Uhr | dpa, dpa

Radsport: Weltmeister Evans siegt beim Flèche Wallonne. Weltmeisterlich: Cadel Evans war an der Mauer von Huy nicht zu schlagen. (Foto: dpa)

Weltmeisterlich: Cadel Evans war an der Mauer von Huy nicht zu schlagen. (Foto: dpa)

Weltmeister Cadel Evans hat als dritter Radprofi im Regenbogentrikot den belgischen Klassiker Flèche Wallonne gewonnen. In einem spannenden Finale verwies der Australier nach 198 Kilometern Joaquin Rodriguez sowie den zweifachen Tour-de-France-Sieger Alberto Contador (beide Spanien) auf die Plätze zwei beziehungsweise drei.

Contador und Evans lieferten sich auf den letzten 500 Metern auf der Schlusssteigung der berüchtigten "Mauer von Huy" einen packenden Kampf.

Eddy Merckx als Vorgänger

"Es ist eine große Ehre, in diesem Trikot zu gewinnen. Ich war hier im vergangenen Jahr Zweiter. Heute zu siegen - das ist fantastisch. Ich habe mit meinem Antritt bis zum letzten Moment gewartet", sagte Evans, der seinen ersten Saisonsieg feierte. Vor dem 33-Jährigen, der den Klassiker als erster Australier überhaupt gewann, triumphierten in Huy nur Eddy Merckx und Claude Criquielion (beide Belgien) im Weltmeister-Trikot.

Klöden geht die Luft aus

Das Finale hatte Andreas Klöden mit einer Attacke auf der 1300 Meter langen und bis zu 26 Prozent steilen Rampe im Zielort eingeläutet. Doch dem Profi aus dem RadioShack-Team ging die Luft aus - er war auf Rang 24 letztlich bester Deutscher. Evans, Contador und Rodriguez, der sich erst auf dem letzten Meter noch um Zentimeter an dem Toursieger vorbei schob, übernahmen das Kommando.

Contador hinterlässt starken Eindruck

Contador, der wegen der Flugbeschränkungen zu Wochenbeginn fast 2000 Kilometer mit dem Auto aus Spanien angereist war, machte einen starken Eindruck, auch wenn er den Sieg bei seinem ersten großen Eintagesrennen in diesem Jahr verpasste. Der 27 Jahre alte Madrilene hatte die Saison eindrucksvoll mit Rundfahrt-Siegen in Portugal, Frankreich und Spanien begonnen.

Massensturz mit Milram-Profis

Rund 67 Kilometer vor dem Ziel durchlebten einige Fahrer eine Schrecksekunde, nachdem es in einer harmlos scheinenden Rechtskurve auf regennasser Fahrbahn zu einem Massensturz gekommen war. Unter den Verletzten waren mehrere Profis aus dem Team Milram, unter ihnen Fabian Wegmann, der nach seinem Schlüsselbeinbruch erst wieder sein zweites Rennen bestritt. Auch seine Mannschaftskameraden Paul Voß, Dominik Roels und Artur Gajek gingen zu Boden.

Wegmann mit Salto über die Leitplanke

"Ich habe einen Salto auf die Leitplanke gemacht. Dabei habe ich mir Blessuren an Rücken und Arm eingefangen. Ich hoffe, dass das nur leichte Verletzungen sind. Zum Glück habe ich mein Schlüsselbein nicht wieder gebrochen", sagte Wegmann.

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