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Radsport: Wegmann hat in Frankfurt erneut die Nase vorn

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Radsport  

Wegmann hat in Frankfurt erneut die Nase vorn

01.05.2010, 20:09 Uhr | dpa, sid, dpa, sid

Fabian Wegmann vom Team Milram hat seinen Vorjahressieg beim Radsport-Klassiker "Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt" wiederholt. Nach 202,7 Kilometern gewann der 29-Jährige nach einem spannenden Rennen nur mit hauchdünnem Vorsprung. Keine Rolle spielte bei der traditionellen Taunusschleife am Maifeiertag das hochgehandelte Team HTC Columbia. Lokalmatador Tony Martin und Sprintkönig André Greipel kamen erst mit dem abgeschlagenen Hauptfeld auf die Zielgerade vor der Alten Oper in Frankfurt am Main.

Wegmann: "Am Ende war mir schwarz vor Augen"

"Das ist fantastisch - und das bei meinem Lieblingsrennen. Ich habe gepokert und lange mit der Attacke gewartet. Am Ende war mir schwarz vor Augen und ich habe nur noch durchgezogen", sagte Wegmann nach seinem Coup. Im Sprint einer größeren Gruppe verwies der 29-Jährige die Belgier Geert Verheyen und Bert Scheirlincks auf die Plätze zwei und drei.

Etappensieg beim Giro im Visier

Für Wegmann war es das gelungene Comeback in einer Saison, die bislang unter keinem guten Stern gestanden hatte. Einem Schlüsselbeinbruch im März folgte ein Sturz beim Fleche Wallone. "Ich hatte dieses Jahr so viel Pech, das war eine Unglückssaison. Aber das ist jetzt abgehakt", sagte Wegmann, der nun mit frischem Rückenwind einen Etappensieg beim Giro d'Italia anpeilt. Erleichterung herrschte auch bei Milram-Teamchef Christian Henn. "Riesenkompliment an Fabian und die gesamte Mannschaft. Dieser Sieg bei diesem Traditionsrennen ist in unserer Situation ganz wichtig", sagte Henn.

Rennstall sucht händeringend einen Geldgeber

Mit dem Erfolg hat das einzig verbliebene deutsche ProTour-Team Werbung in eigener Sache gemacht. Sponsor Nordmilch hat das Ende seines Engagements angekündigt. Der Rennstall sucht händeringend nach einem neuen Geldgeber, der während der Tour de France präsentiert werden soll.

Rennorganisator zeigt sich mit Umzug zufrieden

Während Wegmann bei der 49. Auflage in der Mainmetropole jubelte, erlebte T-Mobile-Nachfolger HTC-Columbia auf den Schleifen durch den Taunus einen schwarzen Tag der Arbeit. Der in Eschborn aufgewachsene Tony Martin hatte nach einem leichten Sturz in der Anfangsphase des Rennens ebenso nichts mit dem Ausgang zu tun wie Top-Sprinter Andre Greipel. Ein positives Fazit im zweiten Jahr nach dem Umzug vom Henninger Turm zog Rennorganisator Bernd Moos-Achenbach: "Dieser Kurs mit dem Ziel vor der Alten Oper ist ideal. Wir wollen diese Strecke auch in Zukunft beibehalten."

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