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Giro: Greipel knapp geschlagen, Voß im Bergtrikot

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Giro d'Italia  

Voß holt Bergtrikot, Greipel knapp geschlagen

09.05.2010, 18:31 Uhr | dpa, dpa

Giro: Greipel knapp geschlagen, Voß im Bergtrikot. Sicherte sich das grüne Bergtrikot beim Giro: Milram-Profi Paul Voß. (Foto: dpa)

Sicherte sich das grüne Bergtrikot beim Giro: Milram-Profi Paul Voß. (Foto: dpa)

André Greipel hat bei der Giro-Etappe in den Niederlanden das Rosa Trikot verfehlt. Der mit elf Siegen zur Zeit erfolgreichste Sprinter der Welt fuhr im Ziel der 2. Etappe des 93. Giro d'Italia nach 210 Kilometern in Utrecht auf Rang vier und damit an der Gesamtführung vorbei. Nach seinem guten Auftakt beim 8,4 Kilometer langen Zeitfahren in Amsterdam, das der Brite Bradley Wiggins gewonnen hatte, hätte ein Tagessieg dank der Zeitgutschriften zum Trikot des Gesamtführenden reichen können. Dafür holte sich der Milram-Profi Paul Voß aus Rostock das Bergtrikot.

Evans in rosa

Den Etappensieg sicherte sich der Amerikaner Tyler Farrar, nachdem in der Schlussphase mehrere Massenstürze für ein zersplittertes Fahrerfelder gesorgt hatten. Das Rosa Trikot von Wiggins übernahm Weltmeister Cadel Evans, der am Vortag zwei Sekunden langsamer als der Brite gewesen war. Wiggins erreichte das Ziel nach zwei Stürzen mit 38 Sekunden Rückstand.

Greipel angeschlagen

Dem 27-jährigen Greipel winkt bereits auf der dritten Etappe die nächste Chance auf seinen zweiten Giro-Etappensieg nach 2008, bevor es am Mittwoch mit einem 33 Kilometer langen Mannschafts-Zeitfahren in Savigliano weitergeht. „Seit Freitag setzt mir eine Magenverstimmung zu. Da fehlte mir heute auch ein bisschen die Kraft“, sagte Greipel, der mit einem guten Abschneiden beim Giro auch den Sprung in die Tour-de-France-Auswahl seines Teams HTC Columbia schaffen will. „Durch die vielen Stürze hatte André das richtige Hinterrad verloren, außerdem ist er gesundheitlich noch nicht bei hundert Prozent. Aber wir versuchen es morgen wieder“, sagte sein Teamchef Jan Schaffrath.

Ausreißer kämpfen ums Bergtrikot

Die zweite Etappe hatte für die 198 Fahrer mit starkem Wind begonnen, in dem sich schon kurz nach dem Start nach einer Initiative des Milram-Profis Paul Voß eine vierköpfige Spitzengruppe gebildet. Die Ausreißer spekulierten auf das Bergtrikot, das auf zwei kleineren Erhebungen vergeben wurde. Voß, der Niederländer Rick Flens und der Italiener Stefano Pirazzi hatten in den Bergwertungen jeweils vier Punkte gesammelt. Schließlich sicherte sich aber Voß das Grüne Trikot.

Kollision mit Begleitwagen

Das Trikot ist dem 24-jährigen Rostocker, der sechs Kilometer vor dem Ziel mit einem Begleitwagen kollidierte, bis zur fünften Etappe, auf der die nächsten Punkte in der Bergwertung vergeben werden, sicher. „Das ist der größte Erfolg meiner Karriere. Nachdem ich gegen die geöffnete Tür des Quick-Step-Wagens gefahren war, weiß ich nicht mehr so richtig, was abgelaufen ist. Jetzt hier bei der Siegerehrung merke ich erst, dass ich das Trikot habe“, sagte ein überwältigter Paul Voß.

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