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Giro d'Italia: Winokurow muss das Rosa Trikot an Nibali abgeben

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Radsport - Giro d'Italia  

Giro: Winokurow verliert Rosa Trikot an Nibali

12.05.2010, 17:27 Uhr | dpa, dpa

Giro d'Italia: Winokurow muss das Rosa Trikot an Nibali abgeben. Vincenzo Nibali fährt beim Mannschafts-Zeitfahren in das Rosa Trikot. (Foto: imago)

Vincenzo Nibali fährt beim Mannschafts-Zeitfahren in das Rosa Trikot. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Alexander Winokurow aus Kasachstan hat das Rosa Trikot des Gesamtführenden beim 93. Giro d'Italia nach nur einer Etappe wieder verloren. Nach dem Mannschaftszeitfahren durfte sich der Italiener Vincenzo Nibali von der siegreichen Liquigas-Equipe das Trikot überstreifen - Nibali ist am vierten Giro-Tag schon der vierte Spitzenreiter und erfreute damit seine Landsleute bei der Rückkehr des Giro-Trosses aus den Niederlanden.

Winokurow schimpft mit Mannschaftkollegen

Winokurows Astana-Team fuhr über 33 Kilometer von Savigliano nach Cuneo nur die fünftbeste Zeit. Nicht zu schlagen war die Liquigas-Mannschaft mit Nibali, der bisher nur fünf Sekunden hinter Winokurow zurücklag. Der 36-Jährige schimpfte auf dem letzten Kilometer mit seinem slowenischen Kollegen Gorazd Stangelj, der auf Rang fünf im schon dezimierten Astana-Zug das Tempo nicht mehr halten konnte. Der fünftplatzierte Fahrer jedes Teams wird aber im Ziel gewertet.

Unterschiedliche Bedingungen beim Zeitfahren

Beim Zeitfahren auf permanent leicht ansteigendem Terrain mussten sich einige Mannschaften durch starke Schauer über regennasse Straßen ins Ziel quälen, ehe sich im späteren Verlauf die Bedingungen verbesserten. Die Sky-Mannschaft mit dem Briten Bradley Wiggins unterbot in 36:50 Minuten als erstes Team die 37-Minuten-Marke, doch diese Bestzeit wurde wenig später von der Liquigas-Truppe geknackt.

André Greipel auf Platz vier

Neben Nibali fährt dort auch der frühere Giro-Sieger Ivan Basso, der wie Winokurow schon eine Dopingsperre abgesessen hat und nun mit 13 Sekunden Rückstand Gesamtzweiter ist. Als bester Deutscher belegt Sprinter André Greipel vom Columbia-Rennstall mit 26 Sekunden Rückstand Platz vier, Columbia wurde im Zeitfahren Dritter. Die deutsche Milram-Mannschaft mit Kapitän Linus Gerdemann musste mit Platz zehn unter 22 Teams zufrieden sein.

Evans fällt weiter zurück

Weltmeister Cadel Evans aus Australien, der am Montag nach nur einem Tag Rosa an Winokurow abgeben musste, verlor weiter an Boden. Seine BMC-Mannschaft kam in 37:58 Minuten nur auf den zwölften Rang. Noch weitere 22 Sekunden langsamer war das Lampre-Team mit den Ex-Giro-Siegern Damiano Cunego und Gilberto Simoni.

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