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Giro d'Italia: Greipel muss wieder anderen den Vortritt lassen

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Giro: Greipel muss wieder anderen den Vortritt lassen

13.05.2010, 18:14 Uhr | dpa, dpa

Giro d'Italia: Greipel muss wieder anderen den Vortritt lassen. Andrè Greipel wartet noch auf einen Etappensieg beim Giro d'Italia. (Foto: imago)

Andrè Greipel wartet noch auf einen Etappensieg beim Giro d'Italia. (Foto: imago) (Quelle: imago)

André Greipel wartet weiter auf seinen ersten Etappensieg beim diesjährigen Giro d'Italia. Auch im Ziel der fünften Etappe in Novi Ligure reichte es nach 168 Kilometern nicht für den immer noch erfolgreichsten Sprinter dieser Saison. Ein dreiköpfiges Spitzentrio, das nach einer 155 Kilometer-Flucht 50 Meter Vorsprung ins Ziel rettete, schlug den Sprintern ein Schnippchen. Der französische Radprofi Jerome Pineau war der Schnellste von ihnen und sicherte sich den Tagessieg vor seinem Landsmann Julien Fouchard.

Greipel von Virus geplagt

Für den Columbia-Sprinter Greipel blieb auch diesmal nur die Enttäuschung und Rang acht. Bei den ersten beiden Massensprints dieser Italien-Rundfahrt hatte es für den bulligen Fahrer in Utrecht zu Rang vier und in Middelburg zum sechsten Platz gereicht. Bei der Türkei-Rundfahrt hatte Greipel, dem zum Giro-Auftakt in den Niederlanden ein Magen-Darm-Virus zugesetzt hatte, zuletzt fünf Etappen gewonnen. Das hatte ihm besonderen Appetit auf den Giro gemacht. Er versprach, weitere Pluspunkte im internen Kampf um die Nominierung zur Tour de France zu sammeln.

Nibali behält die Gesamtführung

Vicenzo Nibali konnte sein Rosa Trikot verteidigen. Das Leibchen hatte der 25-Jährige am Vortag in Cuneo nach dem Sieg seines Teams im 33 Kilometer langen Mannschaftszeitfahren errungen. Der Italiener, der kurzfristig ins Liquigas-Team kam, nachdem Franco Pellizotti wegen Dopingverdachts vorerst suspendiert worden war, führt die Gesamtwertung jetzt weiter mit 13 Sekunden vor seinem Team-Kollegen Ivan Basso an.

Grünes Rad für Voß

Paul Voß trägt sein Bergtrikot auch auf der sechsten Etappe am Freitag. Der deutsche Milram-Profi ging auf seinem extra grün lackierten Dienstfahrzeug in die Offensive und nahm die beiden Bergwertungen des Tages in einer vierköpfigen Spitzengruppe in Angriff. Dabei punktete der 24-Jährige und verteidigte sein Grünes Trikot souverän. 25 Kilometer vor dem Ziel ließ er sich allerdings entkräftet aus der Spitzengruppe zurückfallen, die später den Tagessieg unter sich ausmachen sollte. Sein Trikot konnte ihm aber keiner mehr nehmen.

Beginnende Entkräftung des derzeit besten Kletterers

Sein Teamkollege Fabian Wegmann hatte als einziger deutscher Radprofi 2004 sogar einmal die Giro-Gesamtbergwertung gewonnen. Das dürfte für Voss aber ein Traum bleiben, denn die "richtigen" Bergetappen kommen erst noch. "Ich bekomme zwar jetzt immer mehr Routine bei den Siegerehrungen, aber ich weiß nicht, wie lange ich das Trikot noch verteidigen kann. Heute war ich mit meiner Kraft kurz vor Schluss völlig am Ende. Morgen bin ich auf jeden Fall nicht in einer Spitzengruppe", sagte Voß erschöpft aber glücklich nach der fünften Etappe.

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