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Radsport: Danilo Hondo jubelt zu früh

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Danilo Hondo freut sich zu früh

14.05.2010, 17:42 Uhr | dpa, dpa

Radsport: Danilo Hondo jubelt zu früh. Danilo Hondo fuhr doch keinen Tagessieg beim Giro ein. (Foto: imago)

Danilo Hondo fuhr doch keinen Tagessieg beim Giro ein. (Foto: imago)

Im Ziel jubelte Danilo Hondo wie der Sieger. Doch schon kurze Zeit später musste er kleinlaut zugeben, dass er sich getäuscht hatte. Denn nicht der 36-Jährige hatte die sechste Etappe des Giro d'Italia im Sprint gewonnen, sondern der australische Ausreißer Matthew Lloyd. Dieser hatte sich gemeinsam mit Rubens Bertogliati aus der Schweiz frühzeitig vom Feld abgesetzt. Das Feld schaffte es wie am Vortag nicht, den Sprintern zu einem Tageserfolg zu verhelfen.

"Ich habe gedacht, dass wir alle eingefangen haben", sagte Hondo nach den 172 Kilometern von Fidenza nach Marina di Carrara. "Die Situation war unübersichtlich. Dabei müssen wir übersehen haben, dass da vorn noch zwei Fahrer waren. Das ist ein Fauxpas, aber ich bin nicht der Erste, dem das passiert." Im Rosa Trikot des Gesamtführenden blieb der Italiener Vincenzo Nibali vom Liquigas-Team vor seinem Teamkollegen Ivan Basso. Bester Deutscher in der Gesamtwertung ist nun Milram-Kapitän Linus Gerdemann als Neunter mit 64 Sekunden Rückstand.

Den Mitausreißer abgehängt

Das Renngeschehen bestimmen schon zeitig Bertogliati und Lloyd, der dem deutschen Milram-Profi Paul Voß erst das Grüne Trikot des besten Bergfahrers abnahm und sich dann von seinem Begleiter löste. Das Ausreißer-Duo hatte bei Sonnenschein und milden Temperaturen bis zu 5:40 Minuten Vorsprung auf der welligen Etappe mit drei Bergwertungen. Am Ende fuhr Lloyd mit einer guten Minute Vorsprung auf Bertogliati ins Ziel, wenige Sekunden später brauste Hondo über die Linie.

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