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Radsport - Giro d'Italia: Alexander Winokorow weiter vorn

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Radsport - Giro d'Italia  

Winokurow beim Giro weiter vorn

16.05.2010, 20:19 Uhr | sid, sid

Radsport - Giro d'Italia: Alexander Winokorow weiter vorn. Alexander Winokurow ist weiterhin Spitzenreiter beim Giro d'Italia (Foto: dpa)

Alexander Winokurow ist weiterhin Spitzenreiter beim Giro d'Italia (Foto: dpa)

Alexander Winokurow fährt auch nach der achten Etappe beim 93. Giro d'Italia im Rosa Trikot des Spitzenreiters. Der Astana-Kapitän aus Kasachstan erreichte bei der ersten Bergankunft als Achter das Ziel auf dem Monte Terminillo. Tags zuvor hatte Winokurow die Führung in der Gesamtwertung und damit das Rosa Trikot vom Italiener Vincenzo Nibali zurückerobert, das er bereits nach der 3. Etappe für einen Tag getragen hatte.

Auf dem 189 Kilometer langen Teilstück von Chianciano Terme auf den 1668 Meter hohen Monte Terminillo blieb der offene Schlagabtausch der Favoriten aus. So sicherte sich der Däne Chris Anker Sörensen (Saxo Bank) als Solist den Tagessieg. Zweiter wurde Simone Stortoni (Italien/Colnago) vor Xavier Tondo (Spanien/Cervelo). 24 Stunden zuvor hatte Weltmeister Cadel Evans (Australien/BMC) in Montalcino gewonnen.

Wegmann steigt vom Rad

In der Gesamtwertung liegt der von 2007 bis 2009 wegen Blutdopings gesperrte Winokurow 1:12 Minuten vor Top-Favorit Evans. Milram-Prodi Linus Gerdemann erwischte einen schwachen Tag und fiel in der Gesamtwertung auf den 13. Rang zurück. Unterdessen ist sein Teamkollege Fabian Wegmann vorzeitig vom Rad gestiegen. Der Münsteraner, der am Maifeiertag wie im Vorjahr den Frankfurter Radklassiker gewonnen hatte, musste aufgrund von starken Rückenschmerzen die Italien-Rundfahrt beenden. "Für uns ist das sehr bitter. Fabian ist immer für einen Etappensieg gut", sagte Christian Henn, der das Team zusammen mit dem Italiener Vittorio Algeri als Sportlicher Leiter anführt.

Chance für die Sprinter

Auf der neunten Etappe dürfen die Fahrer nun auf etwas Erholung hoffen. Die 187 Kilometer von Frosinone nach Cava de'Tirreni entlang der Amalfiküste verlaufen überwiegend flach, Columbia-Sprinter Andre Greipel kann sich berechtigte Hoffnungen auf den angepeilten Etappensieg machen.

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