Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Radsport >

Radsport: Armstrong spendete 100.000 Dollar an den Weltverband

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Radsport  

Spende an den UCI: Kaufte sich Armstrong frei?

26.05.2010, 12:11 Uhr | sid, sid

Radsport: Armstrong spendete 100.000 Dollar an den Weltverband. Brisante Spende an den UCI: Lance Armstrong (Foto: imago)

Brisante Spende an den UCI: Lance Armstrong (Foto: imago)

Eine Spende des siebenmaligen Tour-Siegers Lance Armstrong an den Radsport-Weltverband UCI in Höhe von 100.000 Dollar wirft Fragen nach einem Interessenskonflikt auf. UCI-Präsident Pat McQuaid bestätigte den Eingang einer Spende des US-Amerikaners für das Welt-Radsport-Zentrum im schweizerischen Aigle.

"2002, direkt nach der Eröffnung, besuchten Lance Armstrong und Johan Bruyneel die Einrichtung und zeigten sich beeindruckt. Armstrong hat dann eine Spende von 100.000 Dollar zur Entwicklung des Radsports angeboten", sagte McQuaid. Für das Geld sei dann eine Maschine zur Analyse von Blutproben angeschafft worden. Das Geld sei dann aber zunächst nicht eingegangen. "Drei Jahre später haben wir festgestellt, dass das Geld immer noch nicht eingegangen ist. Wir haben dann die Firma informiert, die Armstrongs Finanzen managt. Daraufhin wurde das Geld zügig bezahlt", erklärte McQuaid.

Landis spricht von "finanziellem Abkommen"

Im Zusammenhang mit dem umfassenden Dopinggeständnis von Floyd Landis und den darin erhobenen schweren Vorwürfen gegen Armstrong birgt diese nun bestätigte Spende eine gewisse Brisanz. Landis behauptete, Armstrong habe ihm erzählt, er sei bei der Tour de Suisse 2002 "positiv auf Epo" getestet worden und habe dann ein "finanzielles Abkommen" mit dem damaligen UCI-Chef Hein Verbruggen getroffen, um den Test verschwinden zu lassen.

UCI-Präsident bestreitet Vorwürfe

McQuaid wies darauf hin, dass die UCI unter dem Vorsitz seines Vorgängers Verbruggen keine Möglichkeit gehabt hätte, einen positiven EPO-Test bei Armstrong zu verschleiern. Der Ire McQuaid habe alle infrage kommenden Labors kontaktiert, die über einen solchen positiven Test zu dieser Zeit hätten informiert sein müssen. "Alle uns vorliegenden Informationen zeigen klar und deutlich, dass es meinem Vorgänger unmöglich war, einen positiven Dopingtest zu verschleiern", sagte McQuaid.

Rechtliche Schritte bereits angekündigt

Die UCI hatte im Zusammenhang mit den Aussagen von Landis bereits rechtliche Schritte angekündigt und erklärt, "dass sie nie ein positives Testresultat verändert oder verheimlicht hat". Der Verband hatte außerdem verlauten lassen, dass Armstrong 2002 nicht an der Tour de Suisse teilgenommen habe.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017