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Radsport: Danilo Hondo bei Bergankunft auf Rang zwei

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Radsport - Giro d'Italia  

Hondos neue Qualitäten bringen Rang zwei

26.05.2010, 17:57 Uhr | sid/dpa, sid, dpa

Radsport: Danilo Hondo bei Bergankunft auf Rang zwei. Neue Stärke: Danilo Hondo wird Zweiter am Berg. (Foto: imago)

Neue Stärke: Danilo Hondo wird Zweiter am Berg. (Foto: imago)

Auch eine starke Leistung von Lampre-Sprinter Danilo Hondo am Berg hat den deutschen Radprofis auf der 17. Etappe nicht den ersten Tagessieg beim 93. Giro d'Italia beschert. Auf den letzten drei Kilometern hinauf nach Peio Terme musste Hondo den Franzosen Damien Monier (Cofidis) ziehen lassen, sicherte sich aber immerhin Platz zwei. Auf den letzten Metern der 173 Kilometer langen Fahrt mit Start in Bruneck fing Hondo den Niederländer Steven Kruijswijk noch ab. Das Spitzentrio hatte sich 15 Kilometer vor Schluss aus einer Ausreißergruppe gelöst.

"Die Gruppe ging, und ich wollte dabei sein. Ich habe meinen Charakter als Fahrer geändert", sagte Hondo und fügte in Bezug auf seine neuen Qualitäten an: "Ich bin jetzt nicht mehr nur Sprinter, sondern auch Rouleur. Je älter man wird, umso flexibler muss man bleiben, um noch Rennen zu gewinnen. Man konnte ja nicht ahnen, dass der Franzose auf einmal so stark ist." Monier hatte bisher noch kein Rennen als Profi gewonnen.

Auch Markus Fothen in der Spitzengruppe

19 Fahrer, darunter mit Milram-Profi Markus Fothen (letztlich auf dem 14. Platz) ein weiterer Deutscher, setzten sich auf der Fahrt quer durch Südtirol schon auf dem Weg zur Bergankunft am Gampenjoch ab und holten mehr als zwölf Minuten Vorsprung heraus. Nach dem schwersten Berg des Tages, der auf halbem Weg lag, versuchte das Trio mit Hondo schließlich sein Glück und löste sich aus der Spitzengruppe. Das Hauptfeld mit den Favoriten auf den Gesamtsieg erreichte erst knapp zehn Minuten nach Sieger Monier das Ziel.

Arroyo weiter vor Basso

Im Rosa Trikot des Gesamtführenden bei der Italien-Rundfahrt bleibt David Arroyo. Der Spanier aus dem Team Caisse d'Epargne kam mit dem lange Zeit bummelnden Hauptfeld ins Ziel und verteidigte die Spitze vor Ivan Basso (Italien/Liquigas). Auch auf der 18. Etappe spricht noch einmal alles für Arroyo, dann steht ein vergleichsweise leichter Tagesabschnitt über 140 Kilometer von Levico Terme nach Brescia an, wo die Sprinter letztmals hoffen dürfen. "Ich hätte da vielleicht bessere Chancen gehabt. Aber dann werde ich vielleicht Fünfter, und heute bin ich immerhin Zweiter geworden", sagte Hondo.

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