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Giro: Andre Greipel sprintet zu erstem deutschen Sieg

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Etappensieger Greipel ist "sehr erleichtert"

27.05.2010, 17:18 Uhr | dpa, dpa

Giro: Andre Greipel sprintet zu erstem deutschen Sieg. André Greipel sprintet zum Sieg auf der 18. Etappe. (Foto: imago)

André Greipel sprintet zum Sieg auf der 18. Etappe. (Foto: imago)

Nach seinem Befreiungsschlag ballte er immer wieder die Faust und reckte die Hände in die Höhe: André Greipel hat im letzten Massensprint des 93. Giro d'Italia doch noch zugeschlagen und den deutschen Radprofis den ersehnten ersten Etappensieg beschert. Der Rostocker entschied den 18. Streckenabschnitt klar für sich und nutzte in Brescia die letzte Gelegenheit, um Werbung für seine Tour-de-France-Nominierung zu machen. "Ich bin sehr erleichtert, der Giro geht zum Glück richtig gut für mich aus", jubelte Greipel.

Der 27-Jährige verwies Julian Dean (Neuseeland) und Tiziano Dall'Antonia (Italien) mit zwei Radlängen Vorsprung auf die Plätze. "Ein Kompliment an die Mannschaft, sie hat heute hervorragend gearbeitet", sagte Greipel, dessen erster Gratulant sein Anfahrer Marcel Sieberg war.

Rosa-Trikot geht weiter an Arroyo

An der Spitze der Gesamtwertung gab es vor dem dreitägigen "Finale Furioso" mit zwei Bergankünften und einem Einzelzeitfahren keine Veränderungen: Es führt der spanische Überraschungsmann David Arroyo vor dem italienischen Favoriten Ivan Basso, der weiter knapp zweieinhalb Minuten zurückliegt.

Fernduell mit Teamkollege Cavendish

Im Ziel auf dem Piazza della Repubblica in Brescia war es wie erwartet zum Showdown der Sprinter gekommen - und diesmal hatte der hochambitionierte Greipel die Nase vorn. Nach vergeblichen Anläufen bei den ersten Massenankünften - für Greipel waren die ersten Tage "eine einzige Katastrophe" - konnte er im Fernduell mit seinem teaminternen Rivalen Mark Cavendish um das Tour-Ticket doch noch punkten.

Gute Karten im Kampf um das Tour-Ticket

Während der Brite bei der parallel stattfindenden Kalifornien-Rundfahrt mit einem Etappensieg ansteigende Form bewiesen hatte, schien Greipel in den ersten beiden Giro-Wochen die Puste auszugehen. Aber dann kam der Massensprint in Brescia - und das Kraftpaket konnte doch noch Argumente für einen Platz im Tour-Aufgebot von HTC-Columbia liefern.

Greipel: "Ich bin sehr glücklich"

Früh hatten sich auf der mit 140 Kilometern kürzesten Etappe des diesjährigen Giro Olivier Kaisen (Belgien) und Alan Marangoni (Italien) aus dem Feld gelöst. Doch die beiden Ausreißer hatten entlang des malerischen Gardasees keine echte Chance wegzukommen, da die Sprinterteams den Abstand nicht über drei Minuten anwachsen ließen. 2000 Meter vor dem Ziel war die Flucht des Duos zu Ende, so dass Greipel seine erfolgreiche Hatz nach dem Tagessieg eröffnen konnte. "Ich bin sehr glücklich", sagte der strahlende Sieger.

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