Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Radsport >

Giro: Basso nach starker Kletterpartie im Rosa Trikot

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Radsport  

Basso nach starker Kletterpartie im Rosa Trikot

28.05.2010, 17:13 Uhr | dpa,sid, sid, dpa

Giro: Basso nach starker Kletterpartie im Rosa Trikot. Ivan Basso hat nach der 19. Etappe gut lachen. (Foto: imago)

Ivan Basso hat nach der 19. Etappe gut lachen. (Foto: imago)

Der Italiener Ivan Basso hat mit einem Husarenritt in den Alpen die Führung beim Giro d'Italia übernommen und sich endgültig zum Topfavoriten auf den Gesamtsieg gemausert. Der 32-Jährige nahm auf der schweren Bergetappe von Brescia nach Aprica dem spanischen Überraschungsmann David Arroyo das Rosa Trikot des Spitzenreiters ab. Dafür genügte dem Liquigas-Radprofi der zweite Rang hinter seinem siegreichen Landsmann Michele Scarponi. Dritter im Ziel des 19. Tagesabschnitts wurde Bassos italienischer Teamkollege Vincenzo Nibali, der jetzt Gesamtdritter (+2:30 Minuten) ist.

Evans bereits mit großem Rückstand

"Das war ein schwerer Tag für mich", sagte der geschlagene Arroyo. Er liegt in der Gesamtwertung nun 51 Sekunden hinter Basso, der im Vorjahr nach einer Dopingsperre ins Peloton zurückgekehrt war und die Italien-Rundfahrt bereits 2006 gewonnen hatte. Der australische Weltmeister Cadel Evans hat als Fünfter vor der Bergetappe am Samstag und dem abschließenden Zeitfahren am Sonntag bereits einen Rückstand von vier Minuten.

Für Greipel gibt es "nichts mehr zu verdienen"

Beim Finale furioso ist André Greipel nicht mehr dabei: Der deutsche Topsprinter vom US-Team HTC Columbia ging nicht mehr an den Start. "Er hat am Donnerstag den Fokus auf den Etappensieg gerichtet. Jetzt geht es nur noch auf und ab, somit ist für ihn nichts mehr zu verdienen", sagte Columbia-Sportdirektor Rolf Aldag. Auf dem 18. Teilstück war Greipel der Konkurrenz davongefahren und hatte sich vor dem Neuseeländer Julian Dean und dem Italiener Tiziano Dall'Antonia seinen zwölften Saisonsieg gesichert.

Nur Nibali und Scarponi können Basso folgen

Am berüchtigten Mortirolo kam es nach einigem Vorgeplänkel wie erwartet zum Ausscheidungsrennen der Topfahrer. Bassos Liquigas-Team drückte gleich zu Beginn des bis zu 18 Prozent steilen Alpen-Passes mächtig aufs Tempo, so dass nach und nach Favoriten wie Evans und Alexander Winokurow abreißen lassen mussten. Auch Milram-Kapitän Linus Gerdemann konnte nicht mitgehen und verlor einige Minuten. Einzig Nibali und Scarponi konnten Basso folgen.

Tempoverschärfung am letzten Anstieg

Auf der folgenden Abfahrt ging das Trio kein unnötiges Risiko ein, so dass der heranrasende Arroyo zu Beginn des Schlussanstiegs bis auf 40 Sekunden herankam. Am Schlussanstieg hinauf nach Aprica forcierte die Spitzengruppe um Basso aber nochmals das Tempo, so dass es für Scarponi zum Tagessieg und für Basso zum Rosa Trikot reichte.

Ciolek hat in Bayern die Nase vorn

Bei der Bayern-Rundfahrt hat Radprofi Gerald Ciolek im dritten Anlauf seinen ersten Etappensieg perfekt gemacht. Der Milram-Kapitän war beim Massenzielsprint nach 177 Kilometern in Hersbruck nicht zu schlagen und siegte vor dem Slowenen Grega Bole und dem Franzosen Steve Houanard. Der bisherige Spitzenreiter Leigh Howard aus Australien kam mit deutlichem Rückstand ins Ziel und verlor seine Gesamtführung an den Spanier Ruben Perez-Moreno (Euskaltel). Ciolek liegt jetzt zeitgleich auf dem zweiten Platz.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Anzeige
Biermann über den Gipfelsturm 
"Das war ein richtiges Gänsehautgefühl"

Der deutsche Amateur-Radsportler erklimmt den Mont Ventoux mit einem Spenderherz. Video

"So schnell wie seit 10 Jahren nicht" 
Christoph Biermann gerät in Köln an seine Grenzen

Beim Velodom wird deutlich: Die Härte am Berg fehlt ihm nach seiner Herztransplantation noch. Video

Nach Herztransplantation auf den Mont Ventoux 
Christoph Biermann und das Rennen seines Lebens

Acht Monate wartete der Hobby-Radfahrer auf ein Spenderherz. Jetzt nimmt er den Ventoux ins Visier. Video



Anzeige
shopping-portal