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Radsport: Goldmedaille mit 62 Jahren Verspätung

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Radsport  

Goldmedaille mit jahrzehntelanger Verspätung

09.06.2010, 17:04 Uhr | sid, sid

Radsport: Goldmedaille mit 62 Jahren Verspätung.

Eugene van Roosbroeck kam nach über einem halben Jahrhundert doch noch zu olympischen Ehren. (Foto: imago)

Besser spät als gar nicht: Mit 62 Jahren Verspätung hat der frühere Radprofi Eugene van Roosbroeck seine olympische Goldmedaille erhalten. Der Belgier hatte im Straßenrennen der Sommerspiele von London 1948 mit seinen zwei Mitstreitern die Teamwertung gewonnen. Nach dem Rennen fuhr das Trio ohne vom Sieg zu ahnen geradewegs mit dem Bus zurück in die Unterkunft und tags darauf weiter in die Heimat.

"Haben gar nicht gewusst, dass es eine Medaille gab"

"Nach dem Wettkampf herrschte damals das totale Chaos. Es gab keine Siegerehrung oder Bühne, wo man sich eine Medaille hätte abholen können", sagte der 82-Jährige. "Wir haben gar nicht gewusst, dass es dafür eine Medaille gab."

Rogge überreicht das Edelmetall

Nun bekam van Roosbroeck die Medaille von IOC-Präsident Jacques Rogge überreicht. Sein früherer Teamkollege Lode Wouters war zu krank, um der nachgeholten Zeremonie beizuwohnen, Leon de Lathouwer ist mittlerweile verstorben. Wouters hatte in dem Rennen Platz drei belegt, de Lathwouter folgte direkt dahinter und van Roosbroeck wurde Neunter.

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